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Hannover Messe 2017

Produktion im Wandel

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Der Sportwagen, der sich selbst optimiert

Künstliche Intelligenz und Design – wie gut das zusammenpasst, zeigt der Sportwagen Hack Rod. Dabei handelt es sich um das weltweit erste mithilfe künstlicher Intelligenz entwickelte Fahrgestell. Für die generative Gestaltung des Wagens haben die Entwickler ein Auto mit Sensoren verkabelt und es auf anspruchsvolle Testfahrten in die kalifornische Wüste geschickt. Dabei wurden unter anderem die Kräfte ermittelt, die auf das Auto wirken oder die Hirnströme des Fahrers gemessen. Insgesamt wurden über 20 Millionen Datensätze gesammelt und ausgewertet.

Diese Informationen wurden anschließend in Autodesk Project Dreamcatcher eingespeist, welche auf dieser Grundlage ein ideales Fahrgestell ermittelte. Im Zusammenspiel mit der Software hat Hack Rod sich also selbst konstruiert. Mit generativer Gestaltung entwickelte komplexe Formen sind mit herkömmlichen Fertigungsmethoden aber nur schwerlich herstellbar. Deshalb ist geplant, im Fertigungsprozess auch auf 3D-Druckverfahren zurückzugreifen, um die Fahrzeugkonstruktion weiter zu optimieren. Auf der Hannover Messe zeigt Autodesk den Rahmen von Hack Rod. (mz)

Bildergalerie

Autodesk auf der Hannover Messe 2017: Halle 6, Stand K 476

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