Sensor Positionstransmitter für Pneumatikzylinder
Positionstransmitter der SMAT-Familie von Festo erfassen Kolbenpositionen von Pneumatikzylindern in einem Bereich bis zu 50 mm durch wegproportionale analoge Ausgangssignale. Sie schließen
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Positionstransmitter der SMAT-Familie von Festo erfassen Kolbenpositionen von Pneumatikzylindern in einem Bereich bis zu 50 mm durch wegproportionale analoge Ausgangssignale. Sie schließen die Lücke zwischen Zylinderschaltern und kompletten Wegmesssystemen. Neuerdings punktet auch der kleinste kontinuierliche Positionstransmitter SMAT-8M – er verschwindet sogar in der Zylindernut.
Die Transmitter arbeiten unabhängig von der Polarisation des Kolbenmagneten und erkennen automatisch, wenn der Kolben außerhalb des Erfassungsbereiches ist. Damit kann der Antrieb ein Objekt nicht nur bewegen, greifen oder halten, sondern zugleich auch qualitativ erfassen. Da das analoge Ausgangssignal des Positionstransmitters in der SPS verarbeitet wird, lassen sich beliebig Schaltpunkte setzen und zur Prozessüberwachung logisch verknüpfen. Der Anwender hat auch die Möglichkeit, Schaltfunktionen wie etwa Hysterese- oder Fensterkomparatoren zu programmieren.
Positionstransmitter des Typs SMAT-8E eignen sich ausgezeichnet für Standardzylinder und lassen sich im Sinne von Plug & Work komfortabel in Betrieb nehmen. Beim SMAT-8E entspricht die Gehäuselänge dem Erfassungsbereich. Allerdings ragen sie bei kurzen Hüben teilweise aus der Nut des Pneumatikzylinders heraus und sind deshalb z. B. auf kleinen Greifern und Kurzhubantrieben nur eingeschränkt einsetzbar.
In der Zylindernut verschwunden
Positionstransmitter des Typs SMAT-8M hingegen verschwinden komplett in der Zylindernut. Ihr maximaler Erfassungsbereich von 40 mm ist unabhängig von der Gehäuselänge. Da der Kolbenhub bei Greifern und Kurzhubzylindern meist im Bereich von 5 bzw. 20 mm liegt, erfassen SMAT-8M bei diesen Antrieben den gesamten Hub. Für größere Kolbenhübe verfügen sie über eine integrierte Out-of-Range-Erkennung, die präzise unterscheidet, ob sich der Kolben oberhalb, unterhalb oder im Erfassungsbereich befindet.
Sichere Erfassung
Die Reproduzierbarkeit auf Greifern beträgt +/-0,025 mm, auf Standardantrieben von +/-0,1 mm. Damit werden Objekte beim Einpressen, Spannen, bei der Lage- und Positionserkennung, der Separierung von Gut- und Schlechtteilen sowie beim Werkstückwechsel sicher erfasst. Durch die analoge Rückmeldung der Greifbackenstellung kann bereits beim Greifen eine qualitative Aussage über das gegriffene Teil getroffen und der Prozess gesteuert werden. Außerdem entfällt das bisher erforderliche Absetzen des Teiles zum Erfassen mit zusätzlichen Messsystemen.
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