Kabel & Leitungen
Forstmaschinen richtig verkabeln

Quelle: Lapp 5 min Lesedauer

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Alles begann mit einem Mischlingshund namens Ponsse und dem erfinderischen Bauerssohn Einari Vidgrén. Heute ist Ponsse Plc in Finnland einer der weltweit größten Hersteller von Forstmaschinen – die maßgeschneiderten Kabelbäume und Konfektionen kommen von Lapp.

Der finnische Forstmaschinenhersteller Ponsse deckt alle Größenkategorien von Forstmaschinen ab, von der ersten Durchforstung und der Gewinnung von Waldenergie bis hin zum schweren Verjüngungsholzeinschlag, sowie alle Einschlagsorte, von weichen Böden bis hin zu steilen Hängen. (Bild:  Lapp)
Der finnische Forstmaschinenhersteller Ponsse deckt alle Größenkategorien von Forstmaschinen ab, von der ersten Durchforstung und der Gewinnung von Waldenergie bis hin zum schweren Verjüngungsholzeinschlag, sowie alle Einschlagsorte, von weichen Böden bis hin zu steilen Hängen.
(Bild: Lapp)

Die Geschichte von Ponsse ähnelt ein bisschen der von Lapp: Oskar Lapp war ein genialer Erfinder und Tüftler, der 1957 die erste industriell gefertigte Anschluss- und Steuerleitung Ölflex entwickelte und gemeinsam mit seiner Frau Ursula Ida Lapp im Jahr 1959 das Unternehmen gründete, das heute Weltmarktführer für integrierte Lösungen im Bereich der Kabel- und Verbindungstechnologie ist. Ebenfalls im Jahr 1957 packte Einari Vidgrén die Begeisterung für Forstmaschinen, im Alter von 14 Jahren. Damals begann er mit einer Gattersäge in der Forstwirtschaft zu arbeiten und stellte fest, dass die Arbeit im Wald sehr schwer und aufwendig war.

Selbstgebauter Forsttraktor aus recycelten Teilen

Schon bald hatte er eine zündende Idee: So entwickelte Einari Vidgrén Ende der 1960er-Jahre in einer örtlichen Dorfwerkstatt einen lastentragenden Forsttraktor. Als Einari Vidgrén seinen ersten selbstgebauten Forsttraktor aus der Werkstatt fuhr, staunten die Dorfbewohner nicht schlecht über die brachiale Maschine aus recycelten Teilen: „Was für ein 'Ponsse' soll das denn sein?", hieß es. Die Maschine wurde nach dem Mischlingshund Ponsse benannt, der im Dorf umherstreifte. Sein Fell war grau gesprenkelt – kein schöner Hund. Aber er war ein ausdauernder Jäger. Daher beschloss Einari Vidgrén seiner Maschine den Namen Ponsse zu geben. Die Maschine war perfekt für den Einsatz unter den harten Bedingungen des Holzeinschlags.