Zahnriemen

Polyurethan-Zahnriemen im jahrelangen 24/7-Dauereinsatz

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Trickreiche Lastaufnahme

Üblicherweise lässt man bei niedrig belasteten Transportsystemen den Zahnriemen auf einer Gleitschiene laufen, die die Gewichtskräfte des Transportgutes über den Riemen in das Gestell ableitet. Das ist eine bewährte Lösung. Knoll hat sich aufgrund der hohen Belastung für eine elegante Alternative entschieden: Die Querträger sind mit seitlichen Edelstahlplatten verschraubt, so dass diese auf Gleitschienen laufen. So realisiert Knoll eine bessere Gleitpaarung, weniger Reibung und Verschleiß, was für einen Betrieb im Reinraum höchste Priorität hat. Denn bei Überschreiten der zulässigen Partikelanzahl in der Luft muss aus Sicherheitsgründen die gesamte Produktionscharge wegen Kontaminationsgefahr entsorgt werden!“

Bezüglich Zuverlässigkeit der Zahnriemen ergänzt der Konstrukteur Dipl.-Ing. Thomas Reiser: „Ein Kunde hat seit 1998 eine Anlage im 24/7-Betrieb und bis heute ist kein einziger Zahnriemen ausgetauscht worden. Das beweist uns, dass der Riemen genau richtig ausgelegt ist und die Qualität stimmt.

Meterware verschweißen oder mit Zahnriemenschloss verbinden

Bei dieser Applikation sind die Zugkräfte im Zahnriemen so groß, dass ein Zahnriemenschloss gegenüber einer Verschweißung vorgezogen werden muss. Hierfür hat Knoll Feinmechanik schon vor Jahren ein eigenes Zahnriemenschloss entwickelt und konsequent optimiert. Dieses sehr stabile und steife Schloss ist nicht in einer anderen Anwendung einsetzbar. Bei der Montage ist zu beachten, dass der erste und der letzte Zahn wieder genau in der Teilungstoleranz des gespannten Zahnriemens liegt. René Preßler erklärt dazu abschließend: „Bei dieser Anlage sind die Zugkräfte so hoch, dass sie normalerweise nur ein endlos gefertigter Riemen übertragen kann. Das Schloss ist daher bei dieser Applikation eine wichtige Komponente, ohne die der Antrieb so nicht funktionieren würde.“ (ud)

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