Windenergie
So macht Pneumatik Windkraftanlagen nachhaltiger

Von Peter Wittkämper, Geschäftsführer, ITV 3 min Lesedauer

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Windkraftanlagen stellen besondere Anforderungen an die Pneumatik: Temperaturschwankungen, Vibrationen und Drücke bis 250 Bar gehören dazu. Strengere Umweltauflagen haben nun neue Entwicklungen bei den Steckverbindern angestoßen.

Die Wartung von Windkraftanlagen ist mit einigem Aufwand verbunden, daher sind hier sehr zuverlässige und langlebige Systeme gefragt. (Bild:  Tarnero - stock.adobe.com)
Die Wartung von Windkraftanlagen ist mit einigem Aufwand verbunden, daher sind hier sehr zuverlässige und langlebige Systeme gefragt.
(Bild: Tarnero - stock.adobe.com)

Windkraftanlagen sind ein zentraler Pfeiler der Energiewende in Deutschland. Im Jahr 2024 erzeugten sie rund 142 Terawattstunden Strom – das entspricht etwa 29 Prozent der gesamten Bruttostromerzeugung. Dies macht die Windenergie zum aktuell wichtigsten einzelnen Energieträger im deutschen Strommix. Damit Windkraftanlagen zuverlässig und wirtschaftlich arbeiten, braucht es im Hintergrund eine Vielzahl an präzise aufeinander abgestimmten Komponenten – darunter auch pneumatische Systeme.

Die Hersteller der Anlagen legen bei ihren Zulieferern Wert auf Flexibilität und Geschwindigkeit. Das zeigt sich zum Beispiel auch bei ITV GmbH: Das mittelständische Unternehmen entwickelt pneumatische Lösungen für industrielle Anwendungen, unter anderem für Windkraftanlagen. Ein wachsender Anteil von 40 bis 45 Prozent der Aufträge entfällt auf kundenspezifische Sonderlösungen. Diese werden innerhalb von vier bis sechs Wochen – vom Auftragseingang bis zur Auslieferung – umgesetzt. Die produzierten Stückzahlen reichen von 500 bis 20.000 Einheiten pro Auftrag. Für Windkraftanlagen sind dabei spezifische Anforderungen an Druck, Temperatur und Materialien zu erfüllen.