CAD-Software

Planung und Konstruktion eng verzahnen

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Überall konstruieren, überall produzieren

Bei der vorhergehenden Evaluierung untersuchten die Projektverantwortlichen bei Scheuch das Softwareangebot vor allem nach drei Kriterien. Unter die Lupe genommen wurden die verfügbaren Funktionen, die strategische Ausrichtung und die Kosten. Die Autodesk-Lösungen konnten bei allen drei Punkten überzeugen. Sie beinhalteten alle geforderten Funktionalitäten, beispielsweise die Unterstützung von Punktwolken aus 3D-Laserscannern in der Factory Design Suite. Wichtig war auch, dass die Philosophie des Softwareherstellers zu der von Scheuch passt.

„Wir suchten jemanden, für den Planung und Konstruktion ebenfalls so zusammengehören wie für uns“, erklärt Sascha Treml, verantwortlich für die technische Auswahl und Umsetzung der Softwareimplementierung. Auch das Thema Globalisierung und der weltweite Austausch von Daten spielten für ihn eine wichtige Rolle. „Autodesk und Scheuch harmonieren hierbei sehr gut miteinander. Autodesk treibt beispielsweise seit einiger Zeit das Thema ‘design anywhere, build anywhere’ voran. Und das ist es, was wir mit unseren internationalen Standorten erreichen wollen: überall konstruieren, überall produzieren.“

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Flexibel durch Abomodell

Zudem sind Autodesk-Lösungen international sehr weit verbreitet, sodass Unternehmen rund um den Globus mit den Konstruktionsdateien arbeiten können. Auch im Kostenvergleich schnitt Autodesk gut ab. Ein entscheidender Punkt war dabei das Abonnementmodell. Scheuch zahlt dabei monatlich für die Nutzung der Autodesk Lösungen. „Durch dieses Modell sparen wir uns die hohen Investitionskosten für den Erwerb der Software und bleiben flexibel. Wir können je nach Auftragslage einfach neue Arbeitsplätze abonnieren oder Bestehende weglassen. Ohne das Abomodell wäre die Entscheidung für die Engineeringsoftware vielleicht anders ausgefallen“, erläutert Sascha Treml, Projektleiter der PDM Implementierung bei Scheuch.

Deutlich schneller konstruieren

Durch die Umstellung auf Autodesk Lösungen versprechen sich die Verantwortlichen bei Scheuch, die Konstruktionszeiten um 10 bis 15 Prozent zu verkürzen. Zudem wollen sie die Fehlerquote bei der Planung und Konstruktion minimieren. „Wenn ich das Modell digital habe, kann ich potenzielle Probleme wie Kollisionen vermeiden. Wenn ich sie erst auf der Baustelle feststelle, kann ich sie zwar lösen – aber das kostet dann eben sehr viel mehr Geld und Zeit“, so Sascha Treml.

Pilotprojekte zeigen positive Effekte

Seit Anfang 2016 laufen erste Pilotprojekte mit der Product Design Suite und Vault. Schon in dieser frühen Phase zeichnen sich erste positive Effekte ab. Beispielsweise lässt sich bereits eine Zeitersparnis erkennen. Von den Anwendern erhalten die Projektverantwortlichen begeistertes Feedback. Markus Lobmaier fasst zusammen: „Die Lösungen haben eine bessere Usability und erfordern kürzere Einlernphasen als die bisher angewandte Software. Auch Vault ist schneller einzurichten und lässt sich intuitiver bedienen. Wir sprechen hier von scheinbaren Kleinigkeiten, die aber einen riesengroßen Unterschied ausmachen.“ Ein Beispiel ist die Drag-and-Drop-Funktion, die die Anwender von anderen Umgebungen wie dem Windows Explorer her kennen. Derzeit werden diese Features jedoch von der bisher genutzten Software nicht unterstützt. Als nächsten Schritt nehmen die Projektverantwortlichen das Thema Autodesk Factory Design Suite in Angriff, um die Anlagen- und Produktionsplanung noch effizienter zu gestalten. (mz)

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