Negativpreis Plagiarius sucht zum 50. Mal nach dreisten Produktfälschungen

Quelle: Plagiarius 1 min Lesedauer

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Zum 50. Mal wird der schwarze Zwerg mit der goldenen Nase 2026 an die dreistesten Produktfälscher verliehen. Unternehmen können sich ab jetzt anmelden.

Seit 1977 wird der Negativ-Preis Plagiarius jährlich an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen verliehen.(Bild:  Plagiarius)
Seit 1977 wird der Negativ-Preis Plagiarius jährlich an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen verliehen.
(Bild: Plagiarius)

Der Negativpreis Plagiarius wird 2026 zum 50. Mal verliehen. Seit 1977 macht die Aktion Plagiarius laut einer Mitteilung auf die wirtschaftlichen Schäden und Sicherheitsrisiken durch Plagiate aufmerksam. Ziel ist es, Industrie, Politik und Verbraucher zu sensibilisieren und die Wertschätzung für Originalität und Innovation zu stärken.

Unternehmen, Designer und Erfinder können bis 31. Oktober 2025 aktuelle Fälle von Produkt- und Markenpiraterie für den Wettbewerb einreichen, ein Frühbuchertarif gilt bis 30. September. Eingereicht werden müssen Original und mutmaßliches Plagiat, ergänzt durch Dokumentation und ggf. Schutzrechtsnachweise. Bevor die jährlich wechselnde Experten-Jury über die Preisträger entscheidet, erhalten die Plagiatoren die Möglichkeit zur Stellungnahme.

Die Wirkung des Wettbewerbs zeigt sich seit Jahrzehnten: Die Angst vor öffentlicher Blamage hat laut den Veranstaltern mehrfach dazu geführt, dass Nachahmer Restbestände vom Markt nahmen oder Unterlassungserklärungen abgaben. Die Preisverleihung findet am 6. Februar 2026 im Rahmen der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt statt. Alle eingereichten Produkte werden dort sowie anschließend im Museum Plagiarius in Solingen und bei internationalen Ausstellungen präsentiert.

Die Einreichung erfolgt über die offizielle Website der Aktion.

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