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ORBIT GmbH Antriebstechnik

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05.09.2024

Fit für knifflige Aufgaben

Lamellenkupplungen Diskflex mit Klemmnaben und Zwischenstück aus Edelstahl für thermisch anspruchsvolle Applikationen

In den verschiedensten Fertigungsprozessen spielt Wärme eine entscheidende Rolle, um Grundstoffe in einen, für die Weiterverarbeitung geeigneten Zustand umzuwandeln. So werden beispielsweise in der Kunststoffindustrie die Rohstoffe in Granulatform durch Schmelzprozesse in eine für die Weiterverarbeitung in Extrudern und Kalander geeignete Form überführt. Integraler Bestandteil in diesen Produktionsanlagen sind Temperiergeräte, die die Zuführung der Wärme zum eigentlichen Fertigungsprozess übernehmen. Als Temperiermedium für den Transport der Energie in Form von Wärme kommen je nach Anwendung verschiedene Fluide wie Öl oder Wasser zum Einsatz. In solchen Anlagen übernehmen Lamellenkupplungen aus der Serie Diskflex GDC aus Edelstahl in doppelkardanischer Ausführung die präzise Drehmomentübertragung. Diese Lamellenkupplungen arbeiten mit drehsteifen und biegeelastischen Lamellen/Lamellenpaketen aus rostfreiem Edelstahl. Diese sind wechselseitig mit der jeweiligen Nabe und dem Zwischenstück verschraubt. Bei dieser Serie sind die Naben sowie das vorhandene Zwischenstück in der doppelkardanischen Ausführung aus Edelstahl gefertigt. Ihre kraftschlüssigen Klemmnaben sichern eine spielfreie Drehmomentübertragung auch im Reversierbetrieb. Für zusätzliche speziellere Montage- oder Einbaubedingungen bietet das Lieferprogramm Modelle mit Klemmnaben in Halbschalenbauweise für eine radiale Montierbarkeit. Darüber hinaus bieten die Kompaktausführungen der Kupplungsbaureihe ZDC Lösungen für besonders beengte Einbaubedingungen.

Fühlen sich pudelwohl auch unter Vakuumbedingungen

Weitere potentielle Anwendungsbereiche der torsionssteifen Edelstahllamellenkupplungen sind u.a. die Medizintechnik oder die Vakuumtechnik. So werden in der Medizintechnik für die Sterilisation von Gegenständen Autoklaven eingesetzt. Teilweise laufen diese Sterilisationsprozesse im Vakuumverfahren und mit Dampfeinströmungen. D.h. durch die Erzeugung eines Vakuums wird die ursprünglich in der Autoklave vorhandene Luft durch Dampf ersetzt, mit dem die sterilisierenden Materialien dann in Kontakt treten.