Leichtbau

Optimieren, kombinieren und generieren

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3D-Druck für komplexe Strukturen

Die Additive Fertigung bietet die Möglichkeit, gestalt- und topologieoptimierte Konstruktionen 1:1 umzusetzen. Jedoch ist die Auswahl an möglichen Werkstoffen noch begrenzt und meist an den jeweiligen 3D-Druck-Maschinenhersteller gekoppelt.

Experten am Fraunhofer ILT haben jetzt eine spezielle Prozesstechnik entwickelt, um auch schwierige Materialien wie Magnesiumlegierungen, Kupferlegierungen oder rissanfällige, schwer schweißbare Metalle in SLM-Prozessen zu verarbeiten. Auch bei Hochleistungspolymeren tut sich etwas: Victrex entwickelt neue PAEK-Typen auf chemischer Basis, die speziell für die Verarbeitung in additiven Fertigungsverfahren geeignet sind und auf Anwendungen in der Luftfahrtindustrie zielen.

Einen neuen Ansatz bietet HP mit seinem Jet-Fusion-3D-Drucker: Eine offene Plattform ermöglicht es, Kunststoffhersteller frei auszuwählen und direkt zu kontaktieren, um Materialien für spezifische 3D-Produktionsanwendungen zu entwickeln. Evonik hat schon einen Kunststoff zertifiziert, BASF, Arkema und Lehmann & Voss arbeiten daran.

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Die Themen Faserverbundmaterialien, Hybridmaterialien und Additive Fertigung in Verbindung mit Strukturoptimierung sind auch Schwerpunkte unseres 2. Anwendertreffs Leichtbau am 30. und 31. Mai 2017 in Würzburg, zu dem wir alle interesierten Konstrukteure und Entwickler herzlich willkommen heißen.

* Dipl.-Ing. Dorothee Quitter, Redakteurin konstruktionspraxis

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