Offshore-Windpark Offshore-Windpark Baltic 1 geht ans Netz
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Deutschlands ersten kommerziellen Offshore-Windpark Baltic 1 offiziell eröffnet.
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Das Projekt mit 21 Anlagen und einer installierten Leistung von rund 50 Megawatt wurde seit 2002 durch die Bremer wpd-Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Partner Wind-Projekt aus Börgerende bei Rostock entwickelt. Nach der Übernahme der Anteile von Wind-Projekt durch wpd im Jahre 2007 wurde das Projekt 2008 baureif an den Energieversorger EnBW veräußert. Das 25-köpfige wpd-Projekteam unter Leitung von Martin Lehnhoff war seither über einen Kooperationsvertrag zwischen wpd und EnBW weiter mit dem Projektmanagement und später dem Bau betraut.
Enge Zusammenarbeit mit Landespolitik
"Das Projekt ist in vielerlei Hinsicht beispielhaft", kommentiert wpd offshore-Geschäftsführer Achim Berge den heutigen Tag. "Es ist uns über die Jahre gelungen, in enger Zusammenarbeit mit der Landespolitik einen großen Energieversorger an das Thema Offshore-Windenergie heranzuführen, die lokale Wirtschaft vielfältig einzubinden und das Projekt ohne Verzögerungen zu bauen. Dieses Modell ist Schlüssel für die erfolgreiche Umsetzung gewesen und nun werden viele weitere Projekte der Beteiligten folgen."
Projekt Butendiek vor Sylt gilt als beispielshaft
Die wpd-Gruppe betreibt die Entwicklung von 16 weiteren offshore Projekten in Europa, vier davon in Deutschland. Allen voran ist das Projekt Butendiek vor Sylt. Für das 80-Anlagen-Projekt werden durch das wpd-Team gerade die Lieferverträge verhandelt und weitere Investoren neben wpd eingeworben. Durch die verglichen mit anderen Projekten relativ kurze Entfernung zur Küste und die geringe Wassertiefe gilt das Projekt als besonders attraktiv. Da das Projekt erstmals als Projektfinanzierung geplant ist, wäre auch dieses Vorhaben beispielhaft und ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Offshore-Windindustrie in Deutschland. (jus)
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