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Ein Paradigmenwechsel bei der visuellen Analyse
Die Einführung von HD3D in NX 7.0 ist Teil des Anspruchs von Siemens PLM Software, einen Paradigmenwechsel bei der visuellen Analyse einzuleiten. HD3D bietet eine Umgebung, mit der sich praktisch jede Art von PLM-Daten verarbeiten lassen. Sowohl NX als auch Teamcenter, das weltweit am häufigsten eingesetzten PLM-Portfolio von Siemens PLM Software, werden die Umgebung nutzen. Ihre offene Architektur ermöglicht dabei, eine Reihe von Dritt-Anwendungen zu integrieren.
HD3D erweitert die Möglichkeiten von NX und Teamcenter. Die Technologie liefert alle Informationen, die Unternehmen in global verteilten und heterogenen Produktentwicklungsumgebungen brauchen, um Prozesse zu verstehen, zusammenzuarbeiten und Entscheidungen zu treffen. HD3D bietet einfache und intuitive Möglichkeiten, um Produktinformationen zu sammeln, zusammenzufügen und zu präsentierten. Diese lassen sich dann direkt für kritische Entscheidungsprozesse nutzen.
Die Implementierung von HD3D in NX 7.0 ermöglicht den Anwendern, ein Produktdesign visuell zu hinterfragen und zu evaluieren. Dies geschieht auf der Basis von Daten aus Teamcenter oder NX. Diese können beispielsweise den Release-Status, Gewichtsbeschränkungen, Materialtypen, den Lieferstatus oder andere Bereiche beschreiben.
So ist es beispielsweise möglich, mit NX 7.0 einen Report zu generieren, in dem alle Teile aufgelistet sind, die sich derzeit in der Entwicklung befinden und als „termingerecht“ oder „verspätet“ gekennzeichnet sind. Das NX 3D-Modell des Produkts hebt dann alle Komponenten visuell hervor, die mehr als eine Woche hinter dem Zeitplan sind und daher Probleme bereiten könnten. Auf dem Bildschirm werden dann interaktive Tags angezeigt, die zu detaillierten Informationen führen.
Bei Produkten, die durchaus tausende Teile umfassen können, ist ein solch visuelles Feedback sehr wertvoll. Eine derartig interaktive Arbeitsumgebung macht es unnötig, durch Stücklisten-Strukturen zu blättern und Status-Reports abzufragen. Manuelle Interpretationen, wo es Probleme geben könnte oder welche Aktionen angebracht sein könnten, gehören damit der Vergangenheit an.
Zusätzlich zu diesen visuellen Analyse-Fähigkeiten auf der Basis von PLM-Daten wird HD3D auch in NX 7.0 Check-Mate implementiert. Dabei handelt es sich um eine Checker-Applikation auf Basis von etablierten Firmen- oder Industrie-Standards. Sie garantiert die Übereinstimmung mit Konstruktionskriterien, Konsistenz innerhalb der Dateistruktur des CAD-Modells sowie die Einhaltung von einer Reihe von Unternehmens- und Industriestandards. HD3D wird die Validierungs-Tools innerhalb von Check-Mate um ein neues visuelles User Interface ergänzen und ist damit ideal für Analyse- und Reporting-Zwecke geeignet. Wie beim oben beschriebenen Beispiel verbessert die neue Umgebung die Entscheidungsfindung während der Produktvalidierung. Dazu trägt die intuitive und visuelle Art bei, wie die Check-Mate-Ergebnisse dargestellt werden. (Mehr Infos, wenn Sie weiterlesen)
Ausbau der Führungsposition mit Synchronous Technology
Dr. Ken Versprille, PLM Research Director beim Industrie-Analysten CPDA, bezeichnet die Synchronous Technology als „eine der herausragenden technischen Weiterentwicklungen bei der-3D Modellierung, die es innerhalb der vergangenen 20 Jahre gab“. NX 7.0 setzt auf die Führungsposition bezüglich Modellierungsflexibilität und Produktivität mit weiteren Verbesserungen von Synchronous Technology auf. Sie zielen auf mehr Effizienz, eine bessere Wiederverwendbarkeit von vorhandenen Daten und auf eine breitere Interoperabilität mit verschiedenen CAD-Systemen von Fremdanbietern ab.
Schnellere Tools für geometrische Konstruktionen und Bearbeitungen beschleunigen eine Reihe von Aufgaben bei der Erstellung und Modifikation von Konstruktionen. Die Konstruktionsabsicht wird erkannt und geschützt, während etwas geändert wird, und verlässliches Editieren verhindert Update-Fehler und lange Aktualisierungs-Zeiten.
Leistungsfähige neue Synchronous Pattern-Fähigkeiten machen es unnötig, den ursprünglichen methodischen Konstruktionsansatz zu verstehen, wenn mit Fremd-Daten gearbeitet wird. Damit einhergehend bietet die Lösung erweiterte Möglichkeiten für Cut-, Copy-, Paste- und Mirror-Funktionen, die die Produktivität weiter erhöhen. Dadurch wird es einfacher, neue Konstruktionen aus alten Modellen zu erstellen. Dies spart erheblich Zeit und Kosten durch eine verbesserte Wiederverwendung vorhandener Daten.
Neue „Bereinigungs“-Funktionen ermöglichen das schnellere und leichtere Editieren von Modellen, die aus fremden CAD-Systemen importiert werden. Automatische und halbautomatische Routinen für die Erkennung von Verrundungen und Anfasungen bilden und erhalten Beziehungen zwischen den häufig vorkommenden Fertigungsfeatures. Gleichzeitig helfen automatische und manuelle Optionen für die Glättung von Geometrien sowie die Möglichkeit, segmentierte Geometrien zu verschmelzen, ungewollte Brüche zu entfernen und Inkongruenzen anzupassen. (Mehr Infos auf den folgenden Seiten)
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