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Abfrage mehrerer Mikrowellenresonatoren
Die Plananlage wird bestimmt durch die Abfrage von beispielsweise 3 Mikrowellenresonatoren, die an verschiedenen, radialsymmetrisch verteilten Winkelpositionen im Spindelnasenbereich positioniert sind. Die Hohlleiterstruktur im Statorbereich ist an einer definierten Winkelposition angebracht. Die Abfrage der 3 Keramikstifte erfolgt somit sequenziell während der Rotation. Dazu ermittelt das Sensorsystem autark die Winkelposition der rotierenden Mikrowellenresonatoren.
In der Folge wird daraus ein internes Triggersignal zur Festlegung des Messzeitpunktes erzeugt. Erfolgt gegenüber den abgespeicherten, kalibrierten Signalwerten eine Änderung, so kann diese über ein Komparatorschaltsignal erfasst und der Maschinensteuerung mitgeteilt werden.
System erkennt einen Span von 10 μm
In einem ersten Inbetriebnahmeschritt wird das Messsystem mit optimal gespanntem Werkzeug kalibriert. Mit dem Auslösen eines Triggerimpulses (beispielsweise ausgelöst durch die Maschinensteuerung) werden diese Zustände in einem nicht-flüchtigen Speicher hinterlegt und bei zukünftigen Messungen für die Verrechnung mit dem aktuellen Messwert herangezogen.
Das Ott-Jakob Plananlagenkontrollsystem zeigt die Möglichkeit einer hochauflösenden, passiven Abstandsmessung auf einer bewegten, mechanischen Systemkomponente. Das Endergebnis zeigt ein robustes, kostengünstiges und einfach zu integrierendes System das einen Span von min. 10 μm erkennt. (jv)
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