Berechnungssoftware Neues Release des anwenderfreundlichen KISSsoft-Berechnungstool

Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

KISSsoft ist ein Programm zur Nachrechnung, Auslegung und Optimierung von Maschinenelementen, wie Zahnrädern, Wellen und Lagern, Schrauben, Federn, Verbindungselementen und Riemen. Im KISSsoft-Release 03/2011 wurden jetzt etliche Neuerungen implementiert. Das Unternehmen stellt auf der Hannover Messe 2011 aus: Halle 25/C01 und Halle 17/G70

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Die Ergebnisse der Kontaktanalyse sind neu auch auf der Flanke der Zahnräder dargestellt. (Bilder: Kisssoft)
Die Ergebnisse der Kontaktanalyse sind neu auch auf der Flanke der Zahnräder dargestellt. (Bilder: Kisssoft)

Die Schweizer Firma KISSsoft entwickelt Berechnungssoftware für Ingenieure und Konstrukteure in den verschiedensten Bereichen. Bei der Nachrechnung, Auslegung und Optimierung von Zahnrädersystemen, Wellen, Lagern, Verbindungselementen, Federn wie auch Ketten/Riemen verlassen sich weltweit zahlreiche Firmen auf die modular aufgebauten KISSsoft-Programme. Jetzt ist das KISSsoft-Release 03/2011 verfügbar.

Neues Release mit Neuerungen wie beispielsweise ...

In der Kontaktanalyse wird der Breitenlastfaktor KHb nach ISO 6336-1, Anhang E, gerechnet. Für einen vorgegebenen Bereich von Profil- und Flankenlinienkorrekturen werden alle Varianten automatisch auf beispielsweise Lastverteilung, Drehwegabweichung sowie Spannungsverlauf analysiert. Die Ergebnisse der Kontaktanalyse sind neu auch auf der Flanke der Zahnräder dargestellt. Planetenstufen werden zudem in einem Schritt gerechnet und die Drehwegabweichung wird für das System bestimmt.

Im neuen Release 03/2011 lassen sich auch spiralverzahnte Kegelräder als exaktes 3D-Modell darstellen und in eine STEP-Datei exportieren. Dabei werden die Kegelformen nach Klingelnberg und Gleason unterstützt. Bei den Kronenrädern ist neu in den 3D-Modellen auch ein Achsversatz und ein Achswinkel ungleich 90 Grad möglich. Und ausserdem werden nun Globoid-Schneckenräder exakt erzeugt.

Bezüglich der Lagerberechnung steht nun ein neues Modul zur Verfügung, welches unter anderem ermöglicht, die einzelnen Lager direkt mit der Methode der inneren Geometrie zu berechnen, ohne dass zuvor eine Welle definiert werden muss. Des Weiteren lassen sich Verkippen und Deformationen der Laufringe sowie eine Vorspannung der Lager über eine Kraft berücksichtigen. Die Profilierung der Lagerrollen kann vom Benutzer frei definiert werden. (hö)

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