Tunnelbohrwettbewerb „Not-a-Boring-Competition“
Neuer Längenrekord mit Tunnelbohrmaschine aus München

Quelle: Tsubaki Kabelschlepp / Eaton 8 min Lesedauer

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Das studentische Team aus München gewinnt den diesjährigen Tunnelbohrwettbewerb „Not-a-Boring-Competition“ und knackt dabei den Längenrekord. Mit an Bord der selbst entwickelten Tunnelbohrmaschine sind immer wieder viele Komponenten unterstützender Industrieunternehmen – hier zwei Beispiele.

Lorenz Huber, TUM Boring, erläutert die Besonderheiten des Bohrkopfs auf dem Rollout-Event in München.(Bild:  Robin Oden)
Lorenz Huber, TUM Boring, erläutert die Besonderheiten des Bohrkopfs auf dem Rollout-Event in München.
(Bild: Robin Oden)

Keine Baustelle, sondern Bühne: Bei der Not-A-Boring Competition treten internationale Hochschulteams gegeneinander an. Ihr Ziel: den Tunnelbau neu denken. Mitten unter ihnen – und am Ende ganz vorne – das Team TUM Boring aus München. Mit der dritten Teilnahme holten sich die Studierenden aus dem Süden Deutschlands zum dritten Mal den Gesamtsieg. Doch wer glaubt, hier seien ein paar Bastler am Werk, der irrt sich gewaltig. Dahinter steht ein interdisziplinäres Technologie-Projekt mit klarer Struktur, professioneller Organisation und starken Industriepartnern.

Technologielabor für Tunnelbohrmaschinen

Unter dem Dach der TUM Boring entwickeln bis zu 60 Studierende der TU München, der Hochschule München und der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) jährlich eine neue Generation von Tunnelbohrmaschinen. Immer mit Blick auf den Wettbewerb in den USA und dem Anspruch dort neue Rekorde aufzustellen.