Gleitlager Neue Produkte, mehr Fabrikfläche und viele neue Internet-Werkzeuge bei igus

Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Als Antwort auf die Wirtschaftskrise hat igus eine Rekordzahl an neuen Produkten entwickelt. Über 80 Entwicklungen stellte der Kunststofftechnik-Spezialist auf der Hannover Messe vor. Auch ist die rund 60-prozentige Erweiterung der schlanken Fabrik am Hauptsitz Köln praktisch abgeschlossen.

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Im Geschäftsjahr 2008 hat igus, u.a. Hersteller für Kunststoff-Energieketten, Spezialleitungen und Polymergleitlager, ein Umsatzplus von rund 10 Prozent erwirtschaftet. Der Gruppenumsatz stieg konsolidiert auf 303 Millionen Euro. Auch für 2009 sieht Geschäftsführer Frank Blase „sehr gute Chancen, trotz Eintrübung im ersten Geschäftsquartal dieses Jahres.“ Größte Herausforderung sei, in guten wie in schlechten Zeiten für den Kunden neue Produkte zu entwickeln, mit denen er seine Maschinen technisch verbessert und dabei Kosten senkt. Blase: „Genau diese Kombination wird jetzt dringend gebraucht.“

Möglich wird das durch neueste Technik auf der Basis moderner, tribo-optimierten Kunststoffen, sowie durch Sparen auf allen firmeninternen Feldern, die der Kunde nicht spürt. Das betrifft insbesondere die Fabrikrationalisierung, die igus weiter vorangetrieben hat.

Was bringt Kunden am meisten?

Das Unternehmen produziert, testet und forscht in Köln jetzt auf einer Gebäudefläche von 36 000 m². Die Fabrikfläche wurde um 61 Prozent auf nun 29 000 m² erweitert, hinzu kommen 7 000 m² umliegende Gebäude u.a. für weitere Fertigung, technische Schulung und einen großen Logistikcenter. Das Unternehmen hat im Zuge der Fabrikerweiterung sämtliche Bereiche durchleuchtet, von Marketing und Verwaltung über Forschung und Entwicklung, Werkzeuggestaltung und Produktion bis hin zu Lager und Distribution.

Drei Initiativen forciert igus, um Kunden das anzubieten was jetzt besonders helfe: erstens neue Produkte, zweitens schnell ab Lager liefern, drittens Werkzeuge, mit denen Kunden Prozesskosten senken. Frank Blase: „Das Gute an schlechten Zeiten ist die Besinnung auf die einfache Frage: Was wollen die Kunden wirklich? Welche Innovationen bringen ihnen am meisten?“ (Mehr lesen Sie auf den folgenden Seiten)

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