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Neue CAE-Software unterstützt Entwicklung und Herstellung von Spritzgießwerkzeugen für Zahnräder

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CAE-Software für Herstellung von Zahnradwerkzeugen entwickelt

Wenn trotz Schwindung und Verzug die geforderten Toleranzen eingehalten werden sollen, bedarf es entweder vieler Korrekturschleifen oder einer Software, die den Entwicklungs- und Fertigungsprozess gezielt unterstützt. Ein Formenbauer aus dem Schwarzwald hat eine CAE-Software entwickelt, die auch bei kleineren Stückzahlen die Herstellung einer Spritzgießform wirtschaftlich rechtfertigt.

Geartool, so der Name des Systems, unterstützt durchgängig die Entwicklung, Fertigung und Optimierung von Spritzgießwerkzeugen für Zahnräder aller Art. Aus den Verzahnungsdaten für das Teil generiert das System, unter Beachtung der materialspezifischen Parameter des Kunststoffes, Verzahnungsdaten für die Herstellung von Formeinsätzen und Elektroden. Dabei werden systematische Fehler der Fertigungsprozesse im Vorfeld berechnet und kompensiert. Neben der Erstgenerierung der Fertigungsgeometrien unterstützt das System auch wirkungsvoll den Optimierungsprozess. Ausgangspunkt für die Korrekturschleifen sind dabei die Maßabweichungen aus dem Messbericht.

Im Gegensatz zur spanabhebenden Fertigung von Zahnrädern, wo geometrisch definierte Werkzeuge zum Einsatz kommen und die Kontur des Werkzeuges 1:1 auf das Werkstück übertragen wird , sind bei gespritzten Zahnrädern kunststoffspezifische Eigenschaften wie Schwindung, Faserorientierung, Fließverhalten, Anspritzpunkte und Verzug bei der Planung und Konstruktion zu beachten. Hinzu kommen noch systematische Fehler, die durch die gewählten Fertigungsstrategien für die formgebenden Werkzeugkomponenten verursacht sind. (Mehr Infos nach dem Umblättern)

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