Recycling Upcycling-Projekt ermöglicht Metallbauteilen zweites Leben

Quelle: TU Dresden 1 min Lesedauer

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Die Nachfrage nach Metallen steigt kontinuierlich an, die Ressourcen jedoch sind knapp. Herkömmliche Recyclingmethoden, wie das energieintensive Einschmelzen, nicht vertratbar. Forscher der TU-Dresden wollen nun neue Produktionsprozesse für das Recycling von Metallkomponenten entwickeln.

Prof. Andrés Lasagni und Prof. Alexander Brosius vom Institut für Fertigungstechnik.(Bild:  TU Dresden, Institut für Fertigungstechnik)
Prof. Andrés Lasagni und Prof. Alexander Brosius vom Institut für Fertigungstechnik.
(Bild: TU Dresden, Institut für Fertigungstechnik)

Im achtjährigen Projekt „2nd Life Metal Components“ unter der Leitung von Prof. Alexander Brosius und Prof. Andrés Fabián Lasagni vom Institut für Fertigungstechnik sollen die bisherigen energieintensiven Recyclingmethoden wie das Einschmelzen vermieden werden. Die Forscher wollen vorhandene Metallteile durch Upcycling direkt wiederverwenden und daraus neue Produkte herstellen. Die Zweitnutzung vorhandener Rohstoffbestände wird als Urban Mining bezeichnet. Durch diese Verfahren können der Energieverbrauch erheblich reduziert und wertvolle Ressourcen geschont werden. „Unser Ansatz ermöglicht es, 90 Prozent der normalerweise benötigten Energie einzusparen“, betont Prof. Brosius. „Dieses Projekt wird neue Maßstäbe im Urban Mining durch eine nachhaltige Wiederverwendung von Metallen setzen.“ Gefördert wird das Projekt von der Werner Siemens-Stiftung mit 13 Millionen Euro. Das Vorhaben bietet künftig einem 25-köpfigen Team ein breites Forschungsfeld.

Die laserbasierte Funktionalisierung ermöglicht es uns, sowohl die Oberflächen- als auch die Volumeneigenschaften der Metalle zu charakterisieren, präzise anzupassen, um ihre Wiederverwendung zu ermöglichen, und ihre Eigenschaften für neue Anwendungen gezielt zu verbessern.

Prof. Andrés Fabián Lasagni

Laserbasierte Technologien werden eingesetzt, um die Eigenschaften der recycelten Metalle zu verbessern und maßgeschneiderte Bleche („Tailored Blanks“) mit spezifischen Eigenschaften für bestimmte Anwendungen herzustellen. Dieser Ansatz soll die ökologische und ökonomische Effizienz in Branchen wie der Automobilindustrie verbessern, die Kreislaufwirtschaft fördern und Nachhaltigkeitsziele unterstützen. „Die laserbasierte Funktionalisierung ist ein weiterer Schlüssel zum Erfolg dieses Projekts“, erklärt Prof. Lasagni. „Sie ermöglicht es uns, sowohl die Oberflächen- als auch die Volumeneigenschaften der Metalle zu charakterisieren, präzise anzupassen, um ihre Wiederverwendung zu ermöglichen, und ihre Eigenschaften für neue Anwendungen gezielt zu verbessern.“

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