Effizienz Wie sieht nachhaltige Fluidtechnik aus?
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Die Fluidtechnik muss nachhaltiger werden, sonst steht sie den Klimazielen der Industrie bald im Weg. Viele der offenen Fragen sind technischer Natur, aber nicht alle.
Die europäischen Fluidtechnik versucht nachhaltigere Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig wird die internationale Konkurrenz, vor allem aus China, schärfer. Professor Jürgen Weber, Leiter des Instituts für Mechatronischen Maschinenbau an der TU Dresden, stellt fest: „Die Verbesserung der Effizienz hat im Zuge gestiegener Energiepreise eine neue Signifikanz erfahren. Dies macht sich in allen Bereichen bemerkbar. Ob bei der Komponentenentwicklung mit Pumpen und Ventilen oder auf Systemebene im stationären und mobilen Bereich.“ Die Branche diskutiert unter anderem über künftige Antriebstechnologien für mobile Arbeitsmaschinen, die digitale Baustelle und dafür notwendige Änderungen auf Maschinenebene, aber auch sich ändernde Systemkonzepte, was beispielsweise bei der International Fluid Power Conference (IFK) an der Technischen Universität Dresden im März 2024 deutlich wurde.
Will man, um einen Anwendungsbereich herauszugreifen, die kabellosen, mobilen Maschinen klimaneutral machen, kommen als Ersatz für Diesel je nach Typ entweder Strom oder Wasserstoff in Frage. Liebherr gehört beispielsweise zu den Firmen, die sich momentan den Grenzen und Möglichkeiten der unterschiedlichen Antriebstechnologien in diesem Bereich beschäftigen. „Durch politische Vorgaben wird hier ein erheblicher Entwicklungsschub erwartet“, bemerkt Jürgen Weber und fügt hinzu. „Für die Fluidtechnik ergeben sich dadurch auch neue Chancen im Bereich Wasserstoff.“
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