Intelligente Antriebstechnik spart Kosten im Lebenszyklus, reduziert den Einsatz wertvoller Ressourcen und unterstützt die Optimierung von Produktionsprozessen. Antriebstechnikspezialist Flender verspricht eine massive Senkung der Total Cost of Ownership (TCO) und Antriebstechnik, die Klima und Umwelt schützt.
AIQ Sensor rechts
(Bild: Flender)
Mit intelligenter Antriebstechnik verspricht Flender einen kostenoptimierten und nachhaltigen Betrieb von Produktionsprozessen. Möglich wird das durch integrierte Sensorik und Analytik: Antriebstechnisch relevante Daten werden im laufenden Prozess gemessen und ausgewertet. Flender versteht sich als Vorreiter dieser Entwicklung. Laut dem Unternehmen ist nur digitalisierte Antriebstechnik fit für die Zukunft. Für Flender geht es nicht nur darum, weiter Spitzentechnologien zu liefern, sondern in allen Industriebereichen die Energiewende und nachhaltige Produktion zu etablieren. Das Unternehmen hat der Entwicklung digitaler Lösungen einen eigenen Bereich namens „Digital Business“ gewidmet und nennt das digitale Produktportfolio AIQ.
Flender-CEO Andreas Evertz: Digitale Antriebstechnik hebt große Potentiale
Die Digitalisierung der mechanischen Antriebstechnik ist nicht aufzuhalten. Intelligenten Schlüsselkomponenten in Fertigungs- und Verarbeitungsprozessen haben nicht nur sich selbst im Blick, sondern den gesamten Prozess. Andreas Evertz, CEO der Flender-Gruppe: „In der Digitalisierung der Antriebstechnik liegen unglaublich große Potentiale. Wir sind überzeugt, dass sich die Antriebstechnik neu erfinden muss. Ziel muss es sein, sie für Anlagenbauer und Betreiber so zu gestalten, dass sie ökonomisch und ökologisch perfekt ist: so einfach wie möglich und nur so groß wie nötig.“ Nach dieser Deutung sind die erzeugten Antriebslösungen gleichzeitig die nachhaltigsten, denn es geht um nicht weniger als optimierte Prozesse, maximale Kosteneinsparungen im Lebenszyklus sowie minimalen Zeit- und Ressourceneinsatz – auch im Anlagenbau. Folgt man Julia Zundel, Leiterin des Digital Business bei Flender, so ist der konsequente Schritt in die Digitalisierung aller Antriebskomponenten ohne Alternative. Mit AIQ bietet Flender laut eigenen Angaben „… einer zukunftsorientierten Industrie die kosteneffizienteste Antwort auf die Energie- und Nachhaltigkeitsfragen unserer Zeit.“ AIQ stehe für Best-Fit-Lösungspakete, die Intelligenz, Wissen und große Erfahrung nutzen, um die Anforderungen der Kunden an Diagnose, Fehlererkennung und -vorhersage zu erfüllen.
AIQ Core überwacht den Antrieb einfach und effektiv
Das erste Produkt aus dem AIQ Portfolio, der AIQ Core, ist sozusagen EKG, Blutdruckmessgerät, Stethoskop und Fieberthermometer für die Antriebstechnik. Er überwacht den Antrieb, misst permanent antriebstechnisch relevante Daten und wertet diese aus. In der Standardversion werden Öltemperatur, Drehzahl und Schwingung gemessen. Die Messdaten werden analysiert, interpretiert und als konkrete Handlungsempfehlungen ausgeben. Dies kann sowohl über LED-Signale am Gerät selbst, über die Signal- und KPI-Überwachung in die Kundensteuerung, lokal über eine Bluetooth-Verbindung auf dem Mobiltelefon oder über W-LAN und Web-Anwendung geschehen. Bei Auffälligkeiten werden mit einer hohen Treffsicherheit die neuralgischen Bauteile identifiziert und entsprechende Handlungsempfehlungen gegeben. Der Operator ist so in der Lage, seine Antriebe nach Wunsch offline oder online (manuell oder permanent) im Blick zu halten und in einer Situation mit ungewöhnlicher Datenlage sofort die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Er hat jederzeit vollen Zugriff auf alle wichtigen Informationen.
Viele Integrationsmöglichkeiten in das IT-Ökosystem
Dabei bedient AIQ jede individuelle Anforderung: als Teil der Anlagensteuerung in der Warte oder integriert in ein Digitalkonzept, bei dem die Daten 24/7 verfügbar sind. Das ist z. B. nützlich, wenn der Operator sich nicht in unmittelbarer Umgebung der Anlagen befindet oder besonders viele Anlagen auf einen Blick ersichtlich sein müssen (sog. Flottenmanagement). Hierfür bietet Flender folgende Lösungen an:
Analog-/Digitalsignale (für Messsignal und KPIs)
OPC UA (für Messsignal und KPIs)
AIQ mobile APP über Bluetooth (lokal) oder W-LAN
Webapplikation
Cloud-to-Cloud-Kommunikation
Was für die meisten Anwender entscheidend sein wird: Flender unterstützt mit AIQ die einfache und vollständige Integration in die vorhandene individuelle Prozess-Infrastruktur des Kunden. So kann der OEM als Serviceanbieter bequem auf prozessrelevante Daten zurückgreifen, Serviceleistungen besser planen und kostenoptimiert anbieten.
AIQ sichert den Lebenszyklus von Antrieb und Anlage
AIQ Core dient der Transparenz von Antrieb und Prozess und macht Service planbar. Er sichert so den reibungslosen Lebenszyklus von Antrieb und Anlage, vermeidet unnötige Downtime und schafft höchste Planungssicherheit sowie Effizienz für Operator und Service. Er ermöglicht zum Beispiel auch die Verlängerung des Ölwechselintervalls durch Öltemperaturanalyse und erkennt eine Änderung der Ausrichtung die häufig zu Schäden führt.
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Neue kostengünstige Technologie kombiniert Sensorik mit Analytik
Der AIQ Core ist eine kostengünstige Technologie, die Sensorik mit Analytik kombiniert. AIQ Core soll sich auch für kleine Getriebe lohnen. Deshalb legt Flender auf den Kostenaspekt besonderen Wert. Julia Zundel: „AIQ Core ist ein preiswertes Standardmodul für Serien-Zahnradgetriebe und – das betonen wir ausdrücklich – nicht auf die Flender-Getriebewelt limitiert. Jedes Getriebe kann mit der Sensorik aus- und sogar nachgerüstet werden. Kunden können so den entscheidenden Schritt in die Digitalisierung und in die Antriebswelt von morgen gehen. Bei der neuen Getriebebauart FLENDER ONE ist AIQ sowieso ohne Aufpreis an Bord. Das ist einmalig in der Antriebswelt. Wir setzen damit einen neuen Industriestandard. Weitere Getriebeplattformen im Flender-Portfolio werden folgen.“
Empirische Daten als Basis
Selbstverständlich funktioniert das alles nicht ohne empirische Daten. Flender hat nach eigenen Angaben als einziger Antriebstechniklieferant über Jahre Feldmessungen im großen Stil durchgeführt, belastbares Datenmaterial gesammelt und ausgewertet. Zum Beispiel geben die durch Drehmomentmessungen gesammelten Lastkollektive aus den verschiedensten Anwendungen umfassenden Aufschluss über die Auslastung von Antrieben und die optimalen Betriebspunkte.
Ausblick: Den perfekten Application-fit der Antriebstechnik erreichen
„Die wichtigste Erkenntnis unserer Erhebungen ist, dass AIQ zu einer massiven Kostenreduktion bei Anlagenbauern und Betreibern führt. Bei der Auslegung von Antrieben waren die genauen Betriebsdaten oft nicht bekannt. Heute wissen wir: Viele Antriebe könnten für den Regelbetrieb in ihrer Anwendung deutlich kleiner sein. Die größten Anlagenbauer der Welt haben die Relevanz von Getriebedaten und Prozessinformationen längst bestätigt, planen die Antriebstechnik mittlerweile nahezu punktgenau und haben die Sensorik von Flender mitunter bereits als Standard gesetzt,“ erläutert Julia Zundel.
Auf Dauer steht also die Optimierung von Prozessen im Vordergrund. „Zukünftig wird die Drehmomentmessung in der Sensorik eine noch entscheidendere Rolle spielen.“ so Julia Zundel und fährt fort: „Wer den perfekten Application-fit seiner Antriebstechnik erreichen und Anwendung ebenso wie Triebstrang optimieren möchte, kommt an der Digitalisierung nicht vorbei. AIQ wird der Verschwendung von Material, Raum und Zeit vorbeugen und damit Kosten sparen, denn erst AIQ entlarvt evolutionäre Überdimensionierungen und ermöglicht so Downsizing beim Antrieb und seiner Peripherie.“ Dieser Lerneffekt trete ja meistens nicht erst dann ein, wenn für denselben Endkunden dieselbe Anlage gebaut werde, sondern schon viel früher, bei anderen Kunden und anderen Anlagen. So führe AIQ Antrieb und Prozess Schritt für Schritt an den richtigen Punkt. Die Effekte seien durchaus immens. Zundel: „Wir reden von bis zu 50-prozentigen Einsparungen bei allen relevanten Komponenten. Wir können das sagen, denn wir haben es jahrelang gemessen und analysiert. Unsere Ziele sind deutlich geringere Kosten für Anlagenbauer sowie Betreiber und insgesamt ein gutes Gefühl für beide im Sinne der Nachhaltigkeit.“
Und sie fügt hinzu: „Weitere AIQ-Lösungen für Groß- und Sondergetriebe sowie ganze Antriebssysteme stehen bei Flender unmittelbar vor der Serienreife. Es bleibt spannend.“
AIQ Core auf einen Blick
AIQ Core ist ein großer Schritt zur nachhaltigen Antriebstechnik – mit Blick auf die aktuell vorherrschenden Ziele der Industry 4.0 und Energy 4.0. Betreiber profitieren von immensen Kosteneinsparungen an verschiedenen Punkten: • Erkennung von Betriebszuständen, die schädigende Wirkung haben • Vorbeugung unnötiger Downtime • Verringerung von Stillstandzeiten durch effizienteren Service • Kostensenkungen etwa durch perfekte Serviceplanung und Verlängerung der Ölwechselintervalle
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Stand: 08.12.2025
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