Antriebstechnik
Modulares Spulenkonzept eröffnet Freiheitsgrade für die Maschinenkonstruktion

Von Angela Vogt 5 min Lesedauer

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Linearmotoren in den drei Baubreiten 50, 80 und 130 mm ermöglichen neue Lösungsansätze für lineare Motion-Applikationen. Ein Grund: ihr modularer Aufbau.

Die Linearmotoren der  AL8000-Serie erreichen durch das optimierte Produktdesign und das modulare Spulenkonzept hohe Spitzenkräfte auf kleinstem Bauraum. (Bild:  Beckhoff)
Die Linearmotoren der AL8000-Serie erreichen durch das optimierte Produktdesign und das modulare Spulenkonzept hohe Spitzenkräfte auf kleinstem Bauraum.
(Bild: Beckhoff)

Linearmotoren wie die AL8000 ermöglichen eine direkte Kraftübertragung des Motors auf die zu bewegende Last und werden daher auch Direktantriebe genannt. Es werden hierbei keine zusätzlichen mechanischen Übertragungselemente benötigt, die in der Konstruktion zu berücksichtigen wären. Dies stellt einen entscheidenden Vorteil gegenüber konventionellen Mechaniken dar, wie z.B. Ritzel-Zahnstangen-, Spindel- und Zahnriemenantrieben.

Durch die direkte Kraftübertragung des Linearmotors lässt sich eine spielfreie Konstruktion zwischen Motor und Last realisieren, was hochpräzise Applikationen ermöglicht. Der Linearmotor ist somit ein verschleißfreier Antrieb und benötigt keine regelmäßige Wartung. Da bei einem Linearmotor durch das direkte Funktionsprinzip die Geschwindigkeits-limitierenden Bauelemente eliminiert werden, können zudem Applikationen mit höchsten Anforderungen an Geschwindigkeit und Dynamik bei zeitgleich maximaler Präzision problemlos bedient werden.