Engineering Newcomer Mobiler Ladekran gewinnt beim Konstruktions-Wettbewerb

Von Dipl.-Ing. Dorothee Quitter 2 min Lesedauer

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Cadenas und Norelem haben auf der Motek 2023 die Gewinner ihres zehnten Konstruktions-Wettbewerbs „Engineering Newcomer“ ausgezeichnet. Die pämierten Nachwuchsingenieure überzeugten mit einem mobilen Ladekran, einer Entstapeleinheit für Kisten und einem Spritzguss-Simulator.

Den 1. Platz belegten Schüler der Rudolf-Diesel-Fachschule Nürnberg mit der Entwicklung eines mobilen Ladekrans.(Bild:  Cadenas)
Den 1. Platz belegten Schüler der Rudolf-Diesel-Fachschule Nürnberg mit der Entwicklung eines mobilen Ladekrans.
(Bild: Cadenas)

Mit dem Engineering-Newcomer-Wettbewerb fördern Cadenas und Norelem jährlich Nachwuchstalente aus den Bereichen Engineering und Konstruktion. Die beiden Teams und der Einzelkämpfer, die den Wettbewerb für sich entscheiden konnten, wurden auf der Motek feierlich ausgezeichnet.

Platz 1: „LaWiKran“ der Rudolf-Diesel-Fachschule Nürnberg

Simon Meyer, Louis Roscher, Christian Weiß und Daniel Wolf sind Schüler im dritten und vierten Semester der Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker im Fachbereich Mechatronik. Sie haben einen mobilen Ladekran für landwirtschaftliche Zwecke, insbesondere die Imkerei, entworfen und vier verschiedene Prototypen realisiert. Mit einer Breite von nur 40 Zentimeter und einer Höhe von 1,20 Meter im Transportzustand findet die kompakte Konstruktion auf einem Anhänger Platz und kann von dort bis zu 200 Kilogramm schwere Ladungen bewegen. Dazu verfügt der Kran über einen Arm mit zwei Gelenken, die einen Arbeitsbereich von 360 Grad und einen Radius von 5 Meter abdecken. Die automatische Nivellierung des Krangestells, eine Bremseinheit, eine Fernbedienung bzw. ein Bedienpult und ein Scheinwerfer erleichtern zusätzlich das Arbeiten mit dem „LaWiKran“. Das Projektteam hat die Marke bereits beim Deutschen Patent- und Markenamt schützen lassen.

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Platz 2: Entstapeleinheit für E2-Kisten von David Strasser

David Strasser besucht die Höhere Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Wiener Neustadt mit dem Ausbildungsschwerpunkt Automatisierungstechnik. Er hat eine Anlage entwickelt, die E2-Fleischkisten entstapelt und abtransportiert. Diese Kisten sind 60 Zentimeter breit, 40 Zentimeter lang sowie 20 Zentimeter hoch und kommen in Fleischereien zum Einsatz. Die Entstapeleinheit muss hohen Hygienevorschriften entsprechen, weshalb nur ausgewählte Materialien verwendet werden dürfen. Die Anlage verteilt stündlich 400 Kisten, indem von unten jeweils eine von zehn Kisten aus dem Stapel entfernt und auf einem Förderband fortgebracht wird. Danach ist der nächste Kistenstapel an der Reihe.

Platz 3: Spritzguss-Simulator der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Neufelden

Viktoria Mahringer, Tobias Mittermaier, Thomas Rabeder und Elias Reisinger sind Studenten mit dem Ausbildungsschwerpunkt Automatisierungstechnik. Sie bewarben sich mit ihrer Diplomarbeit für die Firma KEBA. Das Team entwickelte ein funktionales Modell einer Spritzgussmaschine, das für Schulungszwecke genutzt werden soll. Der Simulator verdeutlicht die Formbewegung, die Bewegung des Auswerfers, die lineare und rotatorische Bewegung der Schnecke sowie die Bewegung der Plastifiziereinheit. Es simuliert außerdem den Einspritzdruck und das Aufheizen der Heizzonen. Darüber hinaus lässt es sich über das KePlast Steuerungssystem i3000 bedienen.

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