Serie Füllstandkontrolle, Teil 3/4
Mit Druck, Schall und Radar zur präzisen Füllstandmessung

Von Christian Fiebach und Martinus Menne 9 min Lesedauer

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Eine Füllstandüberwachung kann auch mittels verschiedenster Verfahren für Druckmessungen erfolgen, wie dieser Teil der Serie Füllstandkontrolle zeigt. Darüber hinaus wird die berührungslose Füllstandkontrolle mit Ultraschallsensoren und Radarsensoren vorgestellt, die nicht nur aufgrund ihrer Reichweiten ein sehr breitgefächertes Applikationsspektrum abdecken.

Der Ultraschallsensor UT129021 mit Schalldüse in einer automatisierten Dosieranlage. Ein zweiter Ultraschalltaster mit Schaltausgang dient zur Anwesenheitskontrolle der kleinen Glasflaschen. (Bild:  IPF Electronic GmbH)
Der Ultraschallsensor UT129021 mit Schalldüse in einer automatisierten Dosieranlage. Ein zweiter Ultraschalltaster mit Schaltausgang dient zur Anwesenheitskontrolle der kleinen Glasflaschen.
(Bild: IPF Electronic GmbH)

Die Höhe einer Flüssigkeitssäule in einem Behälter ist immer auch ein Indikator für den am Behälterboden vorherrschenden Druck. Dies macht sich die hydrostatische Füllstandüberwachung neben weiteren Einflussfaktoren zunutze.

Sensoren, die nach diesem Prinzip arbeiten, ermitteln den Füllstand anhand des hydrostatischen Drucks, der aufgrund der Höhe einer Flüssigkeitssäule in einem Behälter auf die Messmembrane im Gerät einwirkt. Die Ermittlung des Füllstandes ist außerdem von der spezifischen Dichte eines Mediums und der sogenannten Gravitationskonstante (9,81 m/s2) abhängig. Aufgrund der Gravitation nimmt mit steigender Höhe einer Flüssigkeitssäule in einem Behälter der hydrostatische Druck zu. Die entsprechende Formel hierzu lautet:
h = p / ρ x g
(h = Füllstandhöhe, p = Druck, ρ = Dichte des Mediums, g = Gravitationskonstante).