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Zeitsparende Montage des Antriebssystems und einfachere Anbindugskonstruktion
Getriebeseitig wurden unter anderem die zulässigen Momente deutlich gesteigert - einerseits um die aus dem Zahneingriff von Ritzel und Zahnstange resultierenden hohen Kräfte besser zu beherrschen und andererseits um die Systemsteifigkeit zu erhöhen, die sich wiederum positiv auf die Positioniergenauigkeit auswirkt.
Das Design-Konzept soll durch Montagefreundlichkeit und Modularität überzeugen. So ist eine einfache Montage durch den Wegfall zusätzlicher Montageelemente (Zustellplatte) möglich. Zudem wurde die alpheno-Schnittstelle modifiziert: jetzt müssen lediglich acht Befestigungsschrauben gesetzt werden, statt 32 wie bisher.
Nach eigenen Angaben wurde erstmals bei einer Systemlösung dieser Art eine Zustellvorrichtung in das Getriebegehäuse voll integriert, durch die den Aufwand für die Anbindungskonstruktion reduzieren und eine zeitsparende Montage ermöglichen soll.
Für das Getriebe stehen unterschiedliche Abtriebsritzel zur Verfügung, die werkseitig montiert ausgeliefert werden. Wittenstein alpha greift hierbei auf ein seit mehreren Jahren bewährtes Schweißverfahren zurück, mit dem auch kleine Ritzel problemlos angebunden werden können. Zudem entfällt die bei hohen Vorschubkräften äußerst kritische Schraubenanbindung der Abtriebsritzel. Vorschubkräfte von bis zu 112 kN je Antrieb, abhängig von der Getriebeversion, sind so möglich.
Downsizing: gleiche Vorschubkräfte mit kleiner bauenden Antriebskomponenten
Entwickelt wurde das High Performance-System mit dem dafür konzipierten Getriebe RP+ für den Einsatz beispielsweise in Schleifmaschinen, Dreh- und Portalfräsmaschinen, Bohrwerken, Laser-, Stanz- und Rohrbiegemaschinen, Wasserstrahlschneideanlagen, Bearbeitungszentren für Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe und generell Achsen in der Automatisierungstechnik. Im Vergleich zu anderen Servogetrieben, die in Verbindung mit Ritzel und Zahnstange zum Einsatz kommen, bietet das High Performance-System in diesen Anwendungen deutliche Vorteile was Positioniergenauigkeit, Systemsteifigkeit, Leistungsdichte und Vorschubkraft betrifft.
Diese Vorteile ermöglichen ein Downsizing des gesamten Antriebssystems, denn gleiche Vorschubkräfte erreicht das High Performance-System mit kleiner bauenden Getrieben, Ritzel und Zahnstangen. Wird auf Downsizing verzichtet, bietet das High Performance-System deutlich mehr Leistungsreserven als ein von der Baugröße her vergleichbares Antriebssystem, so dass in bestehenden Anwendungen die Gesamtperformance gesteigert werden kann. (mi)
Hannover Messe 2011: Halle 15, Stand F08
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