Kunststoff in der Medizintechnik Mikropinzetten und –scheren für die Augenchirurgie

Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Augenärtze diagnostizieren immer häufiger Netzhauterkrankungen, die die Sehfähigkeit beeinträchtigen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine Macula-Degeneration, kurz

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Augenärtze diagnostizieren immer häufiger Netzhauterkrankungen, die die Sehfähigkeit beeinträchtigen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine Macula-Degeneration, kurz AMD. Zu ihrer Behandlung hat die Alcon Grieshaber, Medizintechnikhersteller eine neue Generation Operationsinstrumente entwickelt. Die Mikropinzetten und –scheren namens Grieshaber Revolution DSP haben gegenüber vergleichbaren kommerziellen Instrumenten den Vorteil, dass sie frei drehbar eingesetzt werden können. Eine echte „Knacknuss“ war die Konstruktion des Korbes mit den dünnwandigen Stegen. Gefragt war ein mechanisch stark belastbarer Konstruktionswerkstoff mit hoher Steifigkeit und Zähigkeit. Das für medizinische Anwendungen zugelassenes Polycarbonat Makrolon 2458 von Bayer MaterialSience konnte alle diese Anforderungen erfüllen. Seine gute Dimensionsstabilität stellt zudem sicher, dass das filigrane Spritzgussteil problemlos entformt und die Pinzette oder Schere funktionssicher bedient werden kann. Insgesamt acht Einzelteile der Einweg-Operationsinstrumente bestehen aus Makrolon. Produzent dieser Komponenten ist die Gebr. Renggli in Schaffhausen. Ein Highlight unter den Pinzetten ist eine Variante mit leuchtenden Zangen. Die winzigen, nur wenige Millimeter langen und breiten Zangen werden ebenfalls im Spritzguss gefertigt und sind aus Maktolon Rx 2530.

Bayer MaterialSience

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