Metall Metallpulverproduktion und additive Fertigung mit stickstoffreichem Stahl

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Die GMH Gruppe hat das Start-up ProMateria als Pionier für Metallpulverproduktion und additive Fertigung mit stickstoffreichem Stahl gegründet.

ProMateria will Pionierarbeit bei der Verwendung von hochstickstofflegiertem Stahl in der Pulvermetallurgie und im seriellen 3D-Druck leisten.(Bild:  GMH Gruppe)
ProMateria will Pionierarbeit bei der Verwendung von hochstickstofflegiertem Stahl in der Pulvermetallurgie und im seriellen 3D-Druck leisten.
(Bild: GMH Gruppe)

Im Fokus des neu gegründeten Start-Ups ProMateria steht der Einsatz hochstickstofflegierter Stähle (High Nitrogen Steel / HNS) in pulvermetallurgischen Verfahren sowie der additiven Fertigung. Durch maßgeschneiderte Lösungen und mit einem breiten Werkstoffportfolio bietet ProMateria eine neue Dimension industrieller Fertigungsfreiheit.„Der metallische 3D-Druck ist reif für die Serienfertigung. Mit ProMateria kombinieren wir eigene Pulverproduktion, additive Fertigung und Finalbearbeitung für neue Potenziale in Bezug auf Leistung, Design und Nachhaltigkeit“, sagt Philip Stöhr, Kaufmännischer Geschäftsführer von ProMateria.

Zwei Schwerpunkte – ein Ziel: Hochleistungsteile für anspruchsvolle Anwendungen

ProMateria produziert Metallpulver aus hochstickstofflegiertem Stahl in einem auf die Pulvermetallurgie zugeschnittenen Hochdurchsatzverfahren. Die Produktionsmengen reichen von 25 bis 10.000 Kilogramm und eignen sich für die Prototypen- als auch  Serienfertigung. Variable Prozessparameter sorgen für eine optimale Ausbeute für den Einsatz in verschiedenen additiven Verfahren und die Qualitätskontrolle ist nach ISO 9001 zertifiziert. Die Materialbasis stammt von der GMH-Schwesterfirma Energietechnik Essen GmbH, weitere eisenbasierte Werkstoffe der GMH Gruppe sind ebenfalls auf Anfrage erhältlich. Mit dem MoldJet-Verfahren und selbst entwickelten Metallpasten ermöglicht ProMateria eine flexible Prototypen- bis hin zur Serienfertigung auf sechs Plattformen im Revolversystem, mit jeweils 375 x 210 x 110 mm (L × B × H). Selbst hochkomplexe Geometrien, Hinterschneidungen, feine Details oder Hohlstrukturen sind problemlos realisierbar. Die ISO 9001-Zertifizierung für diesen Bereich wird für das dritte Quartal 2026 erwartet. Die Materialauswahl reicht von hochstickstofflegiertem Stahl, Edelstahl, Werkzeugstahl, niedriglegierten Stählen, Hochtemperaturlegierungen, Titanlegierungen, über Keramik, Kupfer und mehr. Die Technologie unterstützt die Massenindividualisierung, Leichtbauweise und langlebige Komponenten – und kombiniert damit technische Leistungsfähigkeit mit Kosteneffizienz. 

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