Norm- und Bedienteile
Messvorrichtung mit standardisierten Bauteilen

Von Almir Jakupovic* 5 min Lesedauer

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Für den Bau einer Messvorrichtung zur Prüfung der Isolationsfähigkeit von Kabeln in Elektrofahrzeugen griffen die Ingenieure des Zerspanungsunternehmens EMBE auf Norm- und Bedienteile von Norelem zurück.

Die von EMBE gebaute Messvorrichtung zur Prüfung der Isolationsfähigkeit von Kabeln in Elektrofahrzeugen besteht zu etwa zwei Dritteln aus Komponenten vom Norelem.(Bild:  EMBE Zerspanung/norelem)
Die von EMBE gebaute Messvorrichtung zur Prüfung der Isolationsfähigkeit von Kabeln in Elektrofahrzeugen besteht zu etwa zwei Dritteln aus Komponenten vom Norelem.
(Bild: EMBE Zerspanung/norelem)

EMBE mit Sitz in Markgröningen ist ein Spezialist für präzises Fräsen, Drehen und Bohren. Das Zerspanungsunternehmen entwickelt, konstruiert und fertigt Prototypen, Einzelteile, Serien und Baugruppen. Die Anfänge von EMBE reichen bis in die 50er Jahre zurück zur damaligen Dreherei Bayha, die hochwertige Präzisionsteile für die unterschiedlichsten Branchen fertigte. Der Name hat sich zwar geändert, der Anspruch an die Qualität ist geblieben: Ausgestattet mit einem hochmodernen Maschinenpark ist EMBE heute spezialisiert auf CNC-Zerspanung, 5-Achs-Fräsen und CAD/CAM-Programmierung. Auch der Sondervorrichtungsbau, beispielsweise zur Blechdickenmessung, gehört zum Portfolio. Zu den Kunden zählen Maschinenbau- und Medizintechnikunternehmen, die Auto- und Motorradindustrie sowie die Elektronikbranche.

Im Bereich der E-Mobilität müssen stromführende Komponenten zuverlässig funktionieren, egal ob bei starker Hitze oder eisiger Kälte, das gilt insbesondere für Kabelisolierungen. Je genauer man nun deren Isolationseigenschaften untersucht, desto kompakter und effizienter können die Antriebe werden. Das bringt nicht nur einen Marktvorteil, sondern schont auch die Umwelt und Ressourcen.