Druckguss
Mega-Casting: Immer größer, immer besser?

Quelle: Pressemitteilung 6 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Leichtbau-Trend ist in der Druckguss-Branche angekommen. Vor allem Karosserien bieten Möglichkeiten Gewicht einzusparen. Verfahren wie das Mega-Casting könnten die Herstellung von Automobilen revolutionieren.

Statt 42 Einzelteilen nutzt VW das Mega-Casting und fertigt den Hinterwagen des ID.4 in einem einzigen Gussteil. Für eine effizientere Produktion nutzt die Volkswagen Group Components Gießerei in Kassel bestehende Anlagen. Das Konzept soll es ermöglichen, ohne den Bau neuer Gießereien erfolgreich zu sein.(Bild:  Volkswagen Group)
Statt 42 Einzelteilen nutzt VW das Mega-Casting und fertigt den Hinterwagen des ID.4 in einem einzigen Gussteil. Für eine effizientere Produktion nutzt die Volkswagen Group Components Gießerei in Kassel bestehende Anlagen. Das Konzept soll es ermöglichen, ohne den Bau neuer Gießereien erfolgreich zu sein.
(Bild: Volkswagen Group)

Seit Tesla die komplette hintere Bodengruppe seines Model Y als ein einzelnes, massives Teil im Aluminiumdruckguss herstellt, scheint sich der Einsatz des so genannten Mega-Castings – andere sprechen von Giga-Casting – in der Serienproduktion von Autos etabliert zu haben. OEMs wie Volvo und Hersteller vor allem in Ostasien springen auf den Zug auf. Während die Gussteile und die Maschinen zu deren Herstellung immer größer werden, gehen die Einschätzungen über Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologie in der Fachwelt aber auseinander.

(Bildquelle: Universität Kassel)