Stromerzeugung Generatoren von Hand betreiben
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Ein Heilbronner Tüftler hat eine mechanische Vorrichtung gebaut für die händische Stromerzeugung. Anwendungsgebiete könnten unter anderem in energieerzeugenden Fitnessgeräten, Notstromaggregaten oder (etwas abgewandelt) in der Wasserkraft liegen.
Die Idee, mit Muskelkraft Strom zu erzeugen, ist zwar nicht neu, aber in den meisten Fällen geht es dabei um ziemlich kleine Mengen: Gängige Beispiele sind der Fahrraddynamos, Outdoor-Radios und -Leuchten mit Handkurbel und energieerzeugende Ergometer. Der Start-up-Gründer Oguzhan Albayrak hat nun den Prototyp eines größeren Antriebssystems entwickelt, das die Stromausbeute erhöhen soll – nicht nur in Fitnessgeräten, sondern auch in anderen Anwendungen.
Wie ist der Prototyp aufgebaut?
Die Konstruktion besteht aus einem Potenzflaschenzug, einem Planetengetriebe und einer Schwungscheibe sowie einem handelsüblichen Wasserrad-Generator, den die Firma Braun Windturbinen hergestellt hat. Dieser erzeugt laut Datenblatt bei einer Drehzahl von 306 U/min eine Leistung 780 Watt und eine Spannung von 211 V DC. Bei 561 U/min wären es sogar 3780 Watt und 377 V DC. Diesen Generator kombinierte Albayrak mit einem 1:10-Planetengetriebe und einem Flaschenzug mit drei beweglichen Rollen. „Es wären natürlich auch mehr Rollen möglich“, erklärt Albayrak. „Dann ist noch weniger Kraft nötig, um die Drehzahl zu erzeugen“.
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