Manus-Award Rekordbeteiligung bei Wettbewerb für Gleitlageranwendungen

Von Igus 2 min Lesedauer

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Mehr als 613 Bewerber aus 38 Ländern wollen mit ihren Polymergleitlager-Projekten den goldenen Manus-Award gewinnen.

Für den diesjährigen Manus-Award gingen 613 Bewerbungen ein. Sie alle setzen auf die schmierfreien Kunststoffgleitlager und wollen den goldenen Manus gewinnen. (Bild:  Igus)
Für den diesjährigen Manus-Award gingen 613 Bewerbungen ein. Sie alle setzen auf die schmierfreien Kunststoffgleitlager und wollen den goldenen Manus gewinnen.
(Bild: Igus)

Der Manus-Award prämiert den kreativen Einsatz von Kunststoffgleitlagern in Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen, mit einem klaren Fokus auf den ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Vorteilen. Mit 613 Anmeldungen aus 38 Ländern verzeichnete der Wettbewerb eine Steigerung von knapp 28 Prozent im Vergleich zu 2023 und erzielt einen Rekord bei den Teilnehmerzahlen. Zu den Projekten gehören beispielsweise:

  • ein selbstbalancierender Rollstuhl mit E-Antrieb, der dank leichten Gleitlagern aus Hochleistungskunststoff seine Reichweite erhöht.
  • eine elektrische Pergola auf der Terrasse, die mit schmierfreien Polymerlagern jahrelang bei Wind und Wetter ihre Lamellen verstellt.
  • ein Mikroskop für Augenoperationen in Entwicklungsländern, das mit Kunststoffgleitlagern arbeitet.

All diese Projekte haben eines gemeinsam: Sie verwenden keine klassischen Lager aus Metall, sondern schmierfreie Kunststoffgleitlager von Igus und bewerben sich damit um den Manus Award 2025. Vergeben wird der Preis alle zwei Jahre vom Unternehmen Igus, der Deutschen Messe, der Werkzeugbau-Akademie Aachen, dem Industrieanzeiger, dem Leibniz-Institut für Verbundwerkstoffe, WTWH Media, der Krones AG und der TH Köln.

„Die diesjährige Rekordbeteiligung zeigt, wie attraktiv und relevant der Wechsel von Metalllagern zu Hochleistungskunststoffen in wirtschaftlicher und nachhaltiger Hinsicht geworden ist“, findet Tobias Vogel, Geschäftsführer Gleitlager und Lineartechnik bei Igus. So berichtet beispielsweise ein Hersteller einer elektrischen Pergola in seiner Anmeldung, dass er dank Polymerlagern mit integrierten Festschmierstoffen auf zusätzliches Schmierfett verzichten kann – und so 25.000 Euro Kosten für Schmierfett und 20.000 Stunden an Wartungszeit innerhalb des Garantiezeitraums einspart und gleichzeitig die Umwelt schont.

Bis zu 5.000 Euro Preisgeld

Die Jury: (v.l.) Martina Birk, Leiterin Nachhaltigkeit bei der Krones AG, Prof. Dr. Peter Krug von der TH Köln, Alexander Gölz, Chefredakteur Industrieanzeiger, Dr. David Welling, Geschäftsführer Aachener Werkzeugbau Akademie GmbH und Tobias Vogel, Geschäftsführer Gleitlagertechnik bei Igus. (Bild:  Igus)
Die Jury: (v.l.) Martina Birk, Leiterin Nachhaltigkeit bei der Krones AG, Prof. Dr. Peter Krug von der TH Köln, Alexander Gölz, Chefredakteur Industrieanzeiger, Dr. David Welling, Geschäftsführer Aachener Werkzeugbau Akademie GmbH und Tobias Vogel, Geschäftsführer Gleitlagertechnik bei Igus.
(Bild: Igus)

Die Jury traf sich am 19. Februar 2025, um über die Gewinner abzustimmen. „Wir legen bei unseren Bewertungen besonderen Wert auf Kreativität und den Mut, etablierte Branchenstandards bei metallischen Gleitlagern in Frage zu stellen und durch Kunststoff-Alternativen zu ersetzen“, stellt Tobias Vogel heraus. „Gleichzeitig bieten die Bewerbungen auch für andere Unternehmen großartige Inspirationen dafür, den Wechsel von Metall hin zu Kunststoff zu wagen.“ Die Jury vergibt vier Auszeichnungen: den goldenen Manus mit 5.000 Euro Preisgeld, den silbernen Manus (2.500 Euro), den bronzenen Manus (1.000 Euro) und den grünen Manus für eine besonders nachhaltige Lösung (3.000 Euro). Die Gewinner werden am 27. März 2025 bekanntgegeben.

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