Positionssensoren

Magnetische Positionssensoren in Ultraschall-Schweißprozessen

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MPS ermöglicht hochauflösende Schweißtiefenmessung

„Durch die hohe Auflösung der MPS erhalten wir eine hochpräzise Überwachung der jeweils aktuellen Schweißtiefe. Wir wissen immer, wo die Sonotrode aktuell steht und können so den thermischen Fügeprozess optimal steuern“, sagt Bernhard Muth. Auf diese Weise ermöglichen es die MPS, die Schweißtiefe der Sonotroden, z.B. bei form-identischen Türverkleidungen aus Stoff, Kunststoff und Leder, den unterschiedlichen Stärken und dem unterschiedlichen Schmelzverhalten der Kunststoffe und Materialzusammensetzungen anzupassen. Dadurch wird eine optimale Qualität der Schweißpunkte erreicht.

In diesem Zusammenhang bietet die Integration der MPS in die Prozesssteuerung der Ultraschall-Schweißanlagen von MS einen weiteren Vorteil. „Viele Kunden schreiben die analoge Schweißtiefenmessung, wie auch die Dokumentation der erreichten Schweißtiefe, als Leistungsmerkmal der Anlagen fest, besonders dann, wenn sie eine Vielzahl unterschiedlicher Teile bearbeiten wollen.“, sagt Joachim Engenhart. „Seit dem Umstieg auf den MPS sind wir in der Lage, diese Anforderung lückenlos und automatisch zu erfüllen.“

MS hat durch den Umstieg auf den magnetischen Positionssensor MPS von SICK eine für den Ultraschall-Schweißprozess wichtige Automatisierungsaufgabe auf effiziente Weise gelöst. Das zusätzliche Mehr an Flexibilität, Bedienfreundlichkeit und steuerungstechnischer Integrationsfähigkeit, die durch die MPS an den Pneumatikzylindern der Sonotroden erreicht wird, trägt zu einer verbesserten Verfügbarkeit und Wertschöpfung beim Endanwender der MS-Ultraschall-Schweißanlagen bei. (jv)

* Manfred Lay, Vertriebsaußendienst der Sick Vertriebs-GmbH, Düsseldorf; Sebastian Schwarz, Product Manager Business Unit Sensors & Connectivity in der Division Industrial Sensors der Sick AG, Waldkirch.

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