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Konsequentes Baukastenprinzip
Stefan Niermann erklärt uns das Wichtigste bei der drylin E: „Das System ist ein offener mechatronischer Baukasten. Offen deshalb, weil Kunden ihre eigenen Motoren zum Antrieb der igus-Spindel- oder Zahnriemeneinheiten nutzen können. igus stellt dafür die passenden Adapterplatten und Motorflansche zur Verfügung.
Der drylin E-Baukasten umfasst mittlerweile 25 verschiedene Linearachsen, 12 Steigungen bzw. Übersetzungen und 15 verschiedene igus-Schrittmotortypen von 0,5 bis 6 NM, mit oder ohne Encoder und Bremse, ab Werk. Darüber hinaus gilt: alles aus einer Hand – Konstrukteure können mit igus-Energieketten und chainflex-Leitungen das nötige Zubehör zur einfachen Integration der igus-Linearantriebe in ihre Anwendung erwerben.“
drylin E-Lineareinheiten mit Zahnriemen eigenen sich für Anwendungen, in denen eine relativ hohe Dynamik bei relativ geringen Lasten im Vordergrund steht. Beispiele sind Pick&Place, Labor- und Analysegeräte, Bioscience und Verkaufsautomaten.
Spindelbasierte Lineareinheiten von igus eignen sich für die Bewegung höherer Gewichte bei geringerer Dynamik. Dazu zählen zum Beispiel Formatverstellungen in der Verpackungsautomatisierung, Sensoren- Kamera- und Bahnkantenerfassungen. Trapezgewindespindeln haben außerdem den Vorteil, dass aufgrund der Selbsthemmung dieser Gewinde günstigere Motoren ohne Bremse zum Antrieb eingesetzt werden können.
Für den Konstrukteur: 3D-CAD und Online Berechnung
Das drylin-Lineartechnik Programm steht für zahlreiche CAD-Systeme als 3D-CAD Dateien zum Downloaden bereit. Die Auswahl und Berechnung der optimalen Lineargleitlagerlösung hinsichtlich Lebensdauer, Antriebskraft und Laufverhalten steht jedem Konstrukteur und Anwender online zur Verfügung.
Niermann erklärt dazu: „Unsere technischen Anwendungsberater treffen anhand computerunterstützter Expertensysteme Aussagen über die Eignung und Lebensdauer der drylin-Linearlager. Diese Aussagen basieren dabei nicht auf rein theoretischen Annahmen, sondern fußen auf Datenreihen von mehreren tausend dokumentierten Standardversuchen. Das igus-Motto lautet seit vielen Jahren "plastics for longer life". Darunter verstehen wir die Herstellung tribologisch optimierter Kunststoffprodukte, die Wartungsarbeiten reduzieren, technische Verbesserung erreichen, dabei Kosten senken und die Lebensdauer erhöhen, alles ab Lager und schnell lieferbar.“ (Mehr Infos nach dem Umblättern)
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