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Linearmotor-Bewegungsqualität auf unbearbeiteten Maschinenrahmen
Über alle Größenbereiche hinweg beherrschen steigende Anforderungen an Präzision und/oder Dynamik den Maschinenbau und damit die Antriebstechnik. Zugleich geben traditionelle, in dieser Richtung nicht mehr entwicklungsfähige Methoden die Preise vor. Speziell in 2D-Anwendungen mit Portalkonfiguration war die Industrie an einem Punkt angelangt, an dem nur ein größerer Entwicklungsschritt zur Lösung dieser Situation beitragen konnte.
Mit der modularen Linearmotorsystem-Baureihe LMS E gelang es der KML Linear Motion Technology mit Sitz in Wien, Beschleunigungsvermögen, Geschwindigkeit und Genauigkeit der Linearmotortechnik für Anwendungen verfügbar zu machen, die bisher aus Kostengründen auf andere Technologien zurückgreifen mussten. Das wird ganze Bereiche des Maschinenbaus revolutionieren, vor allem den Aufbau von Portalrobotern für anspruchsvolle Pick & Place Anwendungen mit Lasten bis ca. 30 kg.
Die in der Economy und High-Precision Class verfügbare Baureihe LMS E besteht aus einzelnen Linearmotorachsen, die für spezielle Anwendungen mit einer max. Zwischenkreisspannung von 560VDC (optional 800VDC) betrieben und miteinander zu Portalkonfigurationen kombiniert werden können. Sowohl unterstützt als auch freitragend ist die masseoptimierte Querachse auch als Einzelachse einsetzbar.
Ebenso wie die oberflächenmontablen, liegenden Achsen für Verfahrwege bis zu vier Meter gestattet sie Geschwindigkeiten über 5 m/s und Beschleunigungen jenseits von 100 m/s2. Wie alle KML-Linearantriebssysteme verfügt die Baureihe LMS E aufgrund der integralen Konstruktion über eine sehr hohe Leistungsdichte, d.h. über eine geringe Masse bei hoher Vorschubkraft.
Ihre Modularität und Variantenvielfalt ermöglicht die Anpassung der Baureihe LMS E an individuelle Kundenanforderungen durch den wirtschaftlichen Aufbau der jeweils benötigten Geometrie mittels Zubehör wie Energieführungsketten und Regelelektronik sowie angebauter vertikaler Linearmotorachsen.
Ein besonderes Merkmal der Baureihe LMS E ist die Eigensteifigkeit der Linearachsen. Während die meisten Montageflächen für Linearmotorsysteme auf exakt bearbeiteten Oberflächen massiver Träger montiert werden müssen, genügt für LMS E in vielen Fällen eine wesentlich günstigere Profilrohrkonstruktion, da die standardisierten Nivellierelemente eine sichere und einfache Montage auf unbearbeiteten Maschinenrahmen gestatten. Zusätzliches Einsparungspotential gegenüber traditionellen Lösungen steckt im meist deutlich geringeren Platzbedarf. (hö)
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