Drehverbindung
Roboter-Leichtbau mit Drahtwälzlagern

Von Franke 3 min Lesedauer

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Durch den Einsatz innovativer Materialien und 3D-Druck lassen sich mit Drahtwälzlagern Drehverbindungen gestalten, die bis zu 90 Prozent leichter sind als Standard-Stahllager. Ihre Lagersteifigkeit ist anpassbar.

Ein Weg, bei Robotern Gewicht und Bauraum zu reduzieren, sind Drehverbindungen mit Drahtwälzlager. (Bild:  Franke)
Ein Weg, bei Robotern Gewicht und Bauraum zu reduzieren, sind Drehverbindungen mit Drahtwälzlager.
(Bild: Franke)

Mensch-Roboter-Systeme werden heute in vielen Branchen eingesetzt – von der Automobilproduktion bis hin zur Pflege. Für Leichtbauroboter gelten dabei hohe Anforderungen: kleiner Installationsaufwand, Flexibilität, schlanke Bauweise, geringes Gewicht, Beweglichkeit und präzise Steuerbarkeit. Die Schlüssel zum Erfolg liegen dabei nicht nur in intelligenter Sensorik und fortschrittlicher Steuerungstechnik, sondern auch in mechanischen Komponenten wie Wälzlagern. Für Leichtbauroboter sind Drahtwälzlager, zum Beispiel von Franke, besonders interessant.

Der entscheidende Unterschied zwischen einem Standard-Kugellager und einem Drahtwälzlager liegt in den Laufringen: Beim Drahtwälzlager rollen die Wälzkörper nicht auf Gehäuseringen, sondern auf filigranen Drähten, die in das umschließende Gehäuse integriert werden. Aus diesem Prinzip ergibt sich unter anderem die Möglichkeit, die umschließende Konstruktion in verschiedenen Materialien und Geometrien zu gestalten und so spezifische Anforderungen wie Bauraumoptimierung, Gewichtsreduktion und Anpassung an besondere Umgebungsbedingungen zu erfüllen.