Anbieter zum Thema
Stets aktuelle Information über Notstromversorgung
Die zentral installierte unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) Quint AC UPS lässt sich ebenfalls einfach und schnell durch vorkonfektionierte Kabel verbinden. Sie ist Bestandteil eines komplett mit den benötigten Komponenten bestückten Schaltschranks, der auf der Grundlage der Normen DIN EN 50171 und DIN EN 50272 für zentrale Wechselrichter in Notbeleuchtungsanlagen entwickelt worden ist. Durch die Lösung kann Vensys die in der DIN EN 50308 „Windenergieanlagen: Schutzmaßnahmen – Anforderungen für Konstruktion, Betrieb und Wartung“ aufgeführten Sicherheitsmaßnahmen einfacher erfüllen. Darüber hinaus umfasst die Stromversorgung potentialfreie Schaltkontakte, über die die Statusmeldungen „Alarm“, Batterie-Modus“ und „Betriebsbereit“ signalisiert werden. So ist das Service-Personal immer über den Zustand der Notstromversorgung informiert.

Effizienter Tausch der zentral installierten Batterie
Ferner kann die Quint-USV über das Modbus-RTU-Protokoll weitere Daten an ein Service-Portal oder die Betriebsführung zurückmelden. Dazu gehören die Ladezeit, Restlaufzeit und Lebensdauer der Batterie. Neigt sich deren Lebensdauer dem Ende zu, wird dies über den Alarmkontakt ausgegeben und von einer rot leuchtenden LED an der Schaltschrank-Front angezeigt. Durch dieses präventive Überwachungskonzept muss der WEA-Betreiber den Energiespeicher erst an seinem tatsächlichen Lebensende austauschen. Bei den bisher von Vensys genutzten Leuchten, in welche die Batterie eingebaut ist, war der Energiespeicher gemäß Vorgabe des Herstellers spätestens nach vier Jahren zu ersetzen. Dieses Vorgehen gestaltet sich aufwändig und teuer, weil je Leuchte rund 30 Minuten Zeit zu veranschlagen sind. Außerdem wird die Umwelt durch das Auswechseln einer möglicherweise funktionstüchtigen Batterie zusätzlich belastet. Bei dem von Phoenix Contact entwickelten USV-System erweist sich die zentrale Stromversorgungseinheit als vorteilhaft. Denn sollten die Batterien ausgetauscht werden müssen, erfolgt dies lediglich an der zentralen Einheit im Turmfuß. Dem Service-Techniker bleibt somit das Auswechseln des Energiespeichers in jeder einzelnen Leuchte erspart.

Lange Lebensdauer von mindestens 50.000 Stunden
Die Turmbeleuchtung PLD T von Phoenix Contact ist nahezu wartungsfrei, da die LED-Leuchten eine Lebensdauer von mindestens 50.000 Stunden haben und daher in der Regel nicht ausgetauscht werden müssen. „Zudem haben uns die einfache Installation auf Basis der QPD-Steckverbinder sowie das Service-Konzept mit der zentralen USV-Einheit überzeugt“, erklärt Bernd Kerber abschließend. „So ergibt sich über die gesamte Lebenszeit der Drei-MW-Anlagen ein erheblicher Kostenvorteil gegenüber der herkömmlichen dezentralen USV-Versorgung der Notbeleuchtung“.
(br)
(ID:44808076)