Verbindungsarmatur

Leckagefreie Vakuumverbindungen

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Noch sicherer durch Verschraubung

Besondere Sicherheit gegen Vakuumleckagen bietet auch die Baureihe 10 der Eisele-Basic-Line. Ihr entscheidender Pluspunkt ist, dass es sich bei den Schlauchanschlüssen um eine Verschraubung und keine Steckanschlüsse handelt. Die Verbindungen des außen liegenden Schlauches sind dadurch weniger leicht zu lösen und können zum Beispiel nicht versehentlich herausgezogen werden. Ein festes Verbindungssystem sichert die Dichtigkeit gegen Vakuumleckagen über viele Jahre und auch bei hohen Temperaturen. Hohe Temperaturbeständigkeit ist zum Beispiel beim Handling heißer Kunststoffteile ein großer Vorteil. Mit der unmittelbaren Verfügbarkeit des Vakuums lassen sich zusätzlich sehr schnelle Pick-and-Place-Zyklen umsetzen. Im Spritzgießverfahren werden oft viele verschiedene Formen im schnellen Wechsel produziert. Vakuum-Sauggreifer erfassen diese, ohne dass die Anlage umgerüstet werden muss, weil keine feste Greifposition definiert ist. So erlaubt die Vakuumtechnik eine hohe Flexibilität in der Fertigung. Auch in der Holzbearbeitung mit unterschiedlich geformten Platten wird Vakuumtechnik aus diesem Grund zum Greifen und Heben genutzt.

Mehrfachkupplungen für schnelle Verbindung

Einer der Megatrends unserer Zeit, die Modularisierung, betrifft auch den Maschinen- und Anlagenbau. Größere Anlagen werden zunehmend modular aufgebaut. Mit Mehrfachkupplungen lassen sich ganz klare und einheitliche Schnittstellen zwischen Anlagenteilen oder -modulen realisieren. So können Baugruppen vor der Auslieferung und Inbetriebnahme separat komplett durchgetestet werden. Auch die Inbetriebnahme vor Ort läuft dann nach dem vielzitierten Plug-and-play-Prinzip. Durch die Möglichkeit, komplette Module problemlos auszutauschen oder zu wechseln wird die Wartung erleichtert und Umrüstzeiten werden reduziert.

Die Serie 1811 besteht aus den Mehrfachkupplungen der Multi-Line und schafft mit wenigen Handgriffen eine sichere Verbindung für vier bis zwölf Schläuche. Stecker und Dose werden dabei intuitiv richtig verbunden, so dass für diese Baureihe keine Positionierstifte erforderlich sind. In der vakuumtauglichen Ausführung ist dieser Typ mit einer Absperrung wahlweise auf der Stecker- oder auf der Dosenseite ausgestattet. Durch die Absperrventile ist es möglich, die Multi-Line-Verbindungen auch im Betrieb zu lösen oder zu koppeln. Für die Kupplungen wird eloxiertes Aluminium verwendet, auf Anfrage sind auch Ausführungen in Edelstahl und vernickeltem Messing möglich. Bei der MultiLine werden spezielle, für Vakuum ausgelegte Federn verwendet, die den Druckbereich von -0,8 bar bis 0 bar abdecken. (qui)

* Thomas Maier, kaufmännischer Geschäftsführer der Eisele Pneumatics GmbH & Co. KG, Waiblingen.

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