Oberflächenbearbeitung Gelaserte Mikrostrukturen sorgen für höhere Geschwindigkeit bei Skiern

Quelle: Laser Zentrum Hannover 1 min Lesedauer

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Die Wintersportbranche sucht nach Ersatz zum verbotenen fluorhaltigen Ski-Wachs. Lasertechnologie könnte eine Alternative sein.

LZH-Forscher haben mit einem Laser Mikrostrukturen auf die Skilaufflächen eingebracht.(Bild:  LZH)
LZH-Forscher haben mit einem Laser Mikrostrukturen auf die Skilaufflächen eingebracht.
(Bild: LZH)

Forscher des Laser Zentrums Hannover (LZH) haben ein neues Verfahren entwickelt, um eine spezielle Strukturierung der Skioberfläche zu erzeugen. Laut einer Mitteilung haben sie dafür mithilfe eines Lasers Mikrostrukturen in die Skilaufflächen eingebracht. Hintergrund ist die Suche nach einer umweltfreundlichen Alternative zu fluorhaltigem Wachs. Dieses enthält Per- und Polyfluorierte Alkane, die von der EU als gesundheitsgefährdende Stoffe eingestuft wurden. Der internationale Ski-Verband (FIS) sowie die Internationale Biathlon-Union (IBU) haben die Verwendung von Fluoralkanen bei ihren Wettbewerben verboten.

Das Wachsen von Skiern und Snowboards ist ein wichtiger Faktor, um besser zu gleiten und höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Sogenanntes „Grünes Wachs“ in Kombination mit einer neuartigen Mikrostruktur auf der Oberfläche soll den Fahrspaß auf Skiern auch ohne Fluor erhalten. Die Performance der laserstrukturierten Skier wurde laut dem LZH von erfahrenen Profi-Skiläufern bereits erfolgreich getestet. Offizieller Testpartner ist der Deutsche Skiverband.

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