Sensorik
Laser für die Landebahn

Von Martinus Menne 4 min Lesedauer

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Es gibt zahlreiche Industrieapplikationen, in denen präzise Lasersensoren von IPF ihre Leistungsstärke unter Beweis stellen. Ein eher ungewöhnlicher Einsatzort für Laserlichtschranken des Sensorspezialisten aus Altena ist aber eine Landebahn für Sportflugzeuge. Wie kam es dazu?

Die Landefelder wurden links und rechts entlang der Landebahn mit den Laserlichtschranken (links der Empfänger, rechts der Sender) von IPF abgegrenzt.  (Bild:  IPF Electronic GmbH)
Die Landefelder wurden links und rechts entlang der Landebahn mit den Laserlichtschranken (links der Empfänger, rechts der Sender) von IPF abgegrenzt.
(Bild: IPF Electronic GmbH)

Perfekte Landung: Alljährlich im Herbst veranstaltet der Luftsportverein Cloppenburg/Varrelbusch eine sogenannte Lande-Meisterschaft, bei der die Teilnehmer mit ihren Segel- oder Motorflugzeugen an einer bestimmten Position einer rund 850 Meter langen und zirka 45 Meter breiten Landepiste aufsetzen müssen. Für die beste Beherrschung des Fluggerätes und damit eine perfekte Landung gibt es die höchste Punktzahl.

Keine leichte Aufgabe, denn die Landebahn ist in fünf unterschiedlich große Felder von A bis E unterteilt. 200 Punkte erhält jeder Pilot, der mit dem Hauptfahrwerk seines Flugzeugs innerhalb des nur 3 Meter langen ersten Feldes aufsetzt. Das zweite Feld ist 5 Meter lang und bringt 100 Punkte. Eine Landung in einer der beiden jeweils 10 Meter langen nachfolgenden Felder (C und D) wird mit 50 bzw. 25 Punkten honoriert. Alle Landungen darüber hinaus im zum Ende der Landebahn hin offenen Feld E, dass mehr als 28 Meter vom Feld A entfernt ist, erhalten immerhin noch 5 Punkte. Als Fehlversuch (0 Punkte) werden indes alle Flieger gewertet, die vor dem Feld A und damit zu früh aufsetzen.