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Touch and Feel statt technische Datenblätter
Bei der Umsetzung der Idee wurde das BASF-Team um Sandra Hermanns, Designerin in der designfabrikTM, und Mathias Bischer, Key Account Manager Automobil, von dem renommierten Kölner Designbüro ARE WE DESIGNER/European Design Hasardeure unterstützt.
Ziel der Entwickler war es, das Material Kit speziell an die Bedürfnisse und die Arbeitsweise eines Automobil-Designers anzupassen. So bedient es sich nicht der Sprache technischer Datenblätter: Zunächst steht das Erleben und Ertasten des Materials im Vordergrund.
Zusätzliche Informationen liefern die leicht verständlichen Symbole auf den Proben und Infokarten. Farbig den Kategorien Haptik, Optik und Funktion zugeordnet, erklären die Symbole die sechs wichtigsten designspezifischen Eigenschaften jedes Produkts.
Die insgesamt 18 möglichen Attribute umfassen beispielsweise Cool- und Soft-Touch, Glanz und Kratzfestigkeit, Transparenz, Temperatur- und Dimensionsstabilität, UV- und Chemikalienbeständigkeit, aber auch Merkmale wie z. B. filigrane Strukturen zu ermöglichen oder einen speziellen Klang zu erzeugen.
Neue Produktmuster und Informationen werden eingefügt
Zusätzlich informiert das Material Kit einfach und knapp über gängige und neuere Verarbeitungsprozesse und vermittelt den direkten Kontakt zum jeweils richtigen BASF-Experten. Alle hier gesammelten Materialien sind für den Fahrzeugbau geeignet und bereits bei vielen Autos im Einsatz, da sie die hohen Anforderungen der Automobilbranche erfüllen.
Der modulare Aufbau des Arbeitskoffers erlaubt es, den Nutzer, neue Produktmuster oder Informationen ein- zufügen und regelmäßig zu aktua- lisieren.
Das besondere Arbeitswerkzeug steht Designern aus der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Es kann bereits in der frühen Designphase, in der grundsätzlich über Materialien nachgedacht wird, eine entscheidende Hilfe sein. (qui)
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