Relais Koppelrelais mit zwangsgeführten Kontakten
Weidmüller hat mit Riderseries FG seine Riderseries um eine eine Relais-Variante mit zwangsgeführten Kontakten erweitert.
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Die Riderseries FG, in schmaler 16 mm Braubreite, sind Koppelrelais mit zwangsgeführten Kontakten und dienen der Signalüberwachung in sicherheitsrelevanten Stromkreisen. Mit einem Diagnosedeckungsgrad von 99 Prozent gehören Relais mit zwangsgeführten Kontakten zu den bewährten Bauteilen in der Sicherheitstechnik. Ein zwangsgeführter Kontakt besteht dabei aus mindestens einem Öffner und einem Schließer mit mechanischer Vorrichtung die verhindert, dass Öffner- und Schließerkontakt gleichzeitig geschlossen sind. Dadurch wird sichergestellt, dass im Fehlerfall der Meldekontakt den gleichen Schaltstatus beibehält. Durch Abfrage des Meldekontakts und Vergleich mit Soll-/Ist-Werten in der (Sicherheits-)Steuerung können bei Fehlern entsprechende Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Maschine eingeleitet werden.
Sicherheitsgerichtete Ansteuerung nach EN ISO 13849-1
Über zwei zusammengeschaltete Koppelrelais in Verbindung mit einer sicherheitsgerichteten Steuerung oder mit Sicherheitsschaltgeräten können Anwender eine effiziente, sicherheitsgerichtete Ansteuerung gemäß der vorgegebenen Struktur nach EN ISO 13849-1 (Kategorie 3 und 4) aufbauen.
Die Riderseries FG sind robust und vibrationssicher ausgeführt: Ein Metallbügel gewährleistet den sicheren Halt auch unter rauen Umgebungsbedingungen. Im Fehlerfall können Anwender einen schnellen Austausch vornehmen, ohne die Anschlussleitung lösen zu müssen. Zur einfachen Vorort-Diagnose besitzt das Koppelrelais ein gut sichtbares LED-Anzeigemodul mit integrierter Freilaufdiode, welche die vorgeschaltete Elektronik schützt. Riderseries FG mit zwangsgeführten Kontakten (2 Wechsler, DC-Spule) bestehen aus einem tragschienenmontierbaren Relaissockel, einem steckbarem Relais sowie Markierern. Sie sind wahlweise mit Zugfeder- oder Schraubanschluss erhältlich. (jus)
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