CAD-Software
Komplexe Modelle agil konstruiert

Aktualisiert am 06.02.2025 Von Ralf Steck 7 min Lesedauer

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Das Trocknen von Wirkstoffen durch Einfrieren und Verdampfen ist in der Pharmaindustrie weit verbreitet. Die Anlagen zur Gefriertrocknung sind hochkomplex – dementsprechend komplex sind auch die CAD-Modelle. Die Konstrukteure bei GEA Lyophil arbeiten mit Creo und profitieren dank der Unterstützung von Inneo jetzt von deutlich beschleunigten Ladezeiten der Modelle.

Anlagen für die Gefriertrocknung von Wirkstoffen sind extrem komplex. In der Konstruktion entstehen daher riesige Baugruppen, die das Handling schwer machen können.(Bild:  GEA)
Anlagen für die Gefriertrocknung von Wirkstoffen sind extrem komplex. In der Konstruktion entstehen daher riesige Baugruppen, die das Handling schwer machen können.
(Bild: GEA)

Das Trocknen durch Einfrieren und Verdampfen ist in der Pharmaindustrie weit verbreitet, um Wirkstoffe zu trocknen und damit haltbar zu machen. Die Anlagen zur Gefriertrocknung, wie sie GEA Lyophil in Hürth anbietet, sind hochkomplex und beinhalten eine Vielzahl von Einzelprozessen. Dementsprechend komplex sind auch die CAD-Modelle, die GEA im CAD-System Creo erstellt.

GEA Lyophil hat sich auf Gefriertrocknungsanlagen für die Pharmabranche spezialisiert. Der Firmenname erklärt sich aus dem Prozess in den Anlagen, der Fachbegriff für Gefriertrocknung ist „Lyophilisierung“, der Begriff „lyophil“ bedeutet in der Chemie leicht löslich oder Lösungsmittel aufnehmend. Gefriertrockner entfernen das Lösungsmittel, meist Wasser, aus einer Flüssigkeit durch starkes Abkühlen und Vakuum. Das Lösungsmittel gefriert dabei und verdampft sehr schnell und ohne einen Übergang in die flüssige Phase, so dass am Ende des Prozesses die gelösten Bestandteile übrigbleiben.