Digitalisierung KMU bei der Entwicklung digitaler Zwillinge unterstützen

Quelle: Universität Bielefeld 2 min Lesedauer

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Durch die erfolgreiche Beteiligung an einem landesweiten Wettbewerb stehen für das Projekt Explore stehen jetzt 1,66 Millionen Euro Fördermittel parat, um digitale Zwillinge zu entwickeln.

Die Universität Bielefeld unterstützt KMU bei der Entwicklung digitaler Zwillinge. (Bild:  Smartgeneering)
Die Universität Bielefeld unterstützt KMU bei der Entwicklung digitaler Zwillinge.
(Bild: Smartgeneering)

Mit dieser Investition wird eine Plattform für die Entwicklung und Optimierung von digitalen Zwillingen geschaffen, die „intelligente“ Automatisierungssysteme und menschenzentrierte künstliche Intelligenz (KI) in realitätsnahen Simulationen abbilden können. Beteiligt sind die Universität Bielefeld und das Fraunhofer-IOSB aus Lemgo, heißt es.

Die in den nächsten drei Jahren zu erwartenden Ergebnisse stärkten nicht nur die langjährige Kooperation der beiden Einrichtungen, sondern stellten auch einen bedeutenden Baustein für die technologische Weiterentwicklung der Region Ostwestfalen-Lippe dar. In enger Zusammenarbeit wird eine Infrastruktur aufgebaut, die leistungsfähige Simulations- und Rendering-Plattformen der Universität Bielefeld mit modernen Automatisierungstechnologien in der „SmartFactoryOWL“ in Lemgo verbindet.

Durch smarte Simulation schneller in die Realität

Die neue Infrastruktur ermöglicht es Industrieunternehmen – insbesondere kleinen und mittelständischen Betrieben (KMU) – digitale Zwillinge von Maschinen und Anlagen zu erstellen. Diese Simulationen bilden reale Szenarien nach und bieten eine effiziente Art, für technische Fragestellungen Antworten zu finden, sowie für die Weiterentwicklung physischer Maschinen und Anlagen. Realitätsnahe digitale Zwillinge zu erstellen und dabei das wissenschaftliche Know-how zu nutzen, mache es nun möglich, reale Automatisierungsprozesse vorab virtuell zu testen und im Betrieb zu optimieren.

Das Besondere sei aber, dass die Infrastruktur hochmoderne Rechnertechnik mit KI- und GPU-Beschleunigern bietet, die es Forschern und Unternehmen ermöglichen, sowohl die Entwicklung als auch den Betrieb komplexer Automationssysteme zu verbessern. Die Erkenntnisse aus diesen Simulationen könnten direkt in reale Anwendungen übertragen werden, was die Realisierung von Projekten absichere und beschleunige.

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Eine Chance für junge Forschungstalente

Und außer der engen Verknüpfung von Forschung und Wirtschaft soll das Projekt auch junge Menschen für Zukunftstechnologien begeistern, wie es weiter heißt. Ein besonderer Fokus liege nämlich auf der Nutzung der Omniverse-Plattform von Nvidia und deren Erweiterung um Open-Source-Software. Diese innovative Softwareplattform ermöglicht es, realitätsgetreue digitale Zwillinge neuartiger KI-Systeme in virtuellen Umgebungen zu schaffen, was als eine spannende Möglichkeit für junge Talente, die in der Region erste Berührungspunkte mit modernsten Technologien und deren Anwendung finden wollen, darstellen dürfte.

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