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Schwierige Fertigung von Spindel und Mutter
Als sich Eichenberger die Aufgabe stellte, das Produktprogramm nach unten zu erweitern, war die Fertigung das Problem: es galt die Kleinheit, ja die Feinheit des filigranen Teiles, in den Griff zu bekommen. Dies traf sowohl für die Kugelgewindespindel, aber viel mehr noch für die Mutter und generell für die Montage zu.
Intensive Entwicklungsarbeit machte es schließlich möglich: Der Prototyp der Gewindespindel 4 x 1 (Durchmesser x Steigung in mm) hielt allen Prüfungsmerkmalen gerollter Gewinde stand. So ist Eichenberger zur Zeit der einzige Anbieter, von dem ein Kugelgewindetrieb mit diesem Durchmesser als gerolltes Serienteil erhältlich ist.
Zylindrische Mutter mit kleinerem Durchmesser
Im Moment sind die Muttern als zylindrische Form und als Flanschausführung erhältlich (Bild 2). Statt des bisher auf dem Markt üblichen Durchmessers der zylindrischen Mutter von 10 mm beträgt dieser nur noch 8 mm.
Dies wurde mit einer völlig neuen Umlenkung, beziehungsweise deren Montage erreicht. Je kleiner die Gewindespindeln sind, desto geringer sind natürlich auch die Werkstoffkosten. Bei den heutigen Materialpreisen und vor allem deren Berg- und Talfahrten ist das ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.
Die kleinen Kugelgewindetriebe vom Typ 4 x 1 werden bereits in der Medizintechnik eingesetzt: so beispielsweise für die Gewebe-Entnahme. Für Eichenberger standen die „Kleinen“ schon immer auf der Wunschliste. Doch das Know-how war (noch) nicht da, die Zeit war (noch) nicht reif.
Erst neue Erkenntnisse in der Metallurgie, Fertigung und speziell der Montagetechnik ließen das Projekt reifen und führte nun zur neuen Dimension „Four-by-one“ (4 x 1). Für das Unternehmen bedeutet dies eine Abrundung und zugleich Erweiterung des Produktprogramms (Bild 3).
Hannover Messe 2009: Halle 16, Stand F03
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