Elektrische Antriebe
Kleinstantriebe als Kanalarbeiter

Quelle: Faulhaber 5 min Lesedauer

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Unterirdische Abwasserkanäle müssen regelmäßig gewartet werden – am besten ohne sie aufzugraben. Dafür entwickelt Pipetronics Kanalsanierungsroboter, die in den Kanälen arbeiten. Sowohl für den Antrieb der Räder als auch für die Zusatzgeräte kommen bürstenlose DC-Motoren von Faulhaber zum Einsatz.

Viel Technik bei kleinem Volumen, individuell aufgebauter Kanalroboter leistet Großes.(Bild:  Pipetronics)
Viel Technik bei kleinem Volumen, individuell aufgebauter Kanalroboter leistet Großes.
(Bild: Pipetronics)

Die moderne Zivilisation kommt ohne eine geregelte Abwasserentsorgung nicht aus. Alleine in Deutschland hat das Kanalnetz eine Länge von schätzungsweise 600.000 Kilometer. Die meist mehr oder weniger engen Rohre und Kanäle brauchen aber eine regelmäßige Wartung und Instandsetzung, um ihre Funktion zu erhalten. Rund 18 Prozent von ihnen müssen dringend saniert werden. Weltweit sieht es ähnlich aus: alte Leitungen, Wartungsstau.

Die oft engen Rohre unter der Erde sind jedoch schwer zugänglich: Bestehende Abwasserkanäle können meist nicht einfach aufgegraben werden, entweder aus Platz- oder aus Kostengründen. Eine wirtschaftliche Alternative sind deshalb grabenlosen Sanierungsverfahren mit spezialisierten Robotern. Damit sie sich in den engen Rohren nutzen lassen, müssen die Roboter möglichst kompakt und mit leistungsstarken Kleinstantrieben ausgestattet sein.