Klebstoff

Klebstoff verankert Rotorblätter

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2-Komponenten-Dosier- und Mischgeräte bringen Klebstoff auf

In der Windindustrie werden Klebstoffe meist mithilfe von 2-Komponenten-Dosier- und -Mischgeräten aufgebracht. In der Regel werden zwei Mischgeräte eingesetzt, um den Klebstoff simultan auf die Rotorblätter aufzubringen: ein Gerät beginnt an der Spitze, das andere an der Blattwurzel. Mehr und mehr revolutionieren neue Technologien die Herstellung von Rotorblättern für Windkraftanlagen. So sind die chemische Thixotropie und die Nanotechnologie beispielsweise bahnbrechende Verfahren, die die Nutzung von Windkraftanlagen weiter vorantreiben werden. Huntsman bietet eine Reihe neuer Verbundwerkstoffstrukturen für Windkraft-Rotorblätter mit Längen ab 30 Metern (aktueller Standard) sowie innovativen Längen von bis zu 60 Metern gemäß der neuen Windkraft-Rotorblatttechnik. Diese Windkraft-Rotorblatttechnik stellt höhere Ansprüche an die Klebstoffe aufgrund der größeren Länge.

Synergieeffekt aus Nanopartikeln und Epoxidsystemen steigert Belastbarkeit

Huntsman hat sein Know-how aus dem Sport- und Luftfahrtsektor auf den Energiesektor übertragen und eine Reihe von Klebstoffen entwickelt, die zur Verankerung von Rotorblättern an Windkraftanlagen dienen und auf Materialien aus der Nanotechnologie basieren. Diese Materialien bestehen aus Submikronpartikeln und können im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen Verbindungen mit einer verbesserten Haftkraft eingehen. Der Synergieeffekt zwischen einer besonderen Art von organischen Nanopartikeln und den Epoxidsystemen führt zu einer immensen Steigerung der Belastbarkeit.

Chemische Thixotropie erhöht Festigkeit

Huntsman hat zudem die Handhabung der Produkte durch die patentierte „Chemische Thixotropie“ vereinfacht. Mit diesem Verfahren können sehr flüssige Komponenten vor dem Mischen bearbeitet werden. Bei der chemischen Thixotropie werden Klebstoffe bei kontrolliertem Fließverhalten und mit organischer Nanotechnologie hergestellt. Dabei ist es das Ziel, die Festigkeit zu erhöhen. Die chemische Thixotropie wird beim Mischen erzeugt und entsteht fast unmittelbar nach der Anwendung. Bei der physikalischen Thixotropie hingegen, wird die durch das Thixotropiermittel geschaffene Struktur bei hohen Scherraten teilweise zerstört und kann nicht kurzfristig wiederhergestellt werden. Das Unternehmen wird zudem eine neu entwickelte, patentierte, nano-gehärtete Formel mit guter Stoß- und Ermüdungsfestigkeit kombiniert mit optimiertem Pumpverfahren und chemischer Thixotropie auf den Markt bringen.

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