Kleben Klebstoff-Innovationen für Industriefilter
Erzeuger von Filtern aller Art können jetzt auf neue Klebstoffe von Henkel zurückgreifen, mit denen sie leistungsstarke Endprodukte auf effiziente Weise herstellen können.
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Für die Herstellung von Industriefiltern sind leistungsfähige Klebstoffe unverzichtbar. Sie übernehmen wichtige Konstruktionsaufgaben wie zum Beispiel bei der Stabilisierung und Endverklebung von gefalteten Filtermedien oder bei der Verbindung der Filtermedien mit den Rahmenbauteilen. Die verwendeten Klebstoffe müssen dabei hohe Qualitätsanforderungen erfüllen, da sie beim Gebrauch vielfachen Belastungen durch Hitze, Druck und Chemikalien ausgesetzt sind. Hinzu kommen die Anforderungen an die Fertigungseffizienz: Filter werden zumeist in hohen Stückzahlen hergestellt, daher sind kurze Taktzeiten beim Klebstoffauftrag ebenso gefordert wie ein möglichst sparsamer Produktverbrauch. Die Klebstoffe haben die erforderlichen Zertifizierungen der Anwendungen wie zum Beispiel die Trinkwasserzulassung, ISO 10993 oder Zulassungen der Autoindustrie.
Der von Henkel neu entwickelte Polypropylen Schmelzklebstoff Technomelt AS 4216 bietet dabei zahlreiche Vorteile. Ein mit dem sehr gut schäumbaren Hotmelt verklebter Filter kann dauerhaft Betriebstemperaturen von bis zu 120 °C widerstehen. Zudem ist er geruchsfrei, durch seine weiße Färbung optisch neutral, flexibel und wegen einer relativ langen offenen Zeit gut verarbeitbar. Technomelt AS 4216 ist ideal für die Herstellung von Pollen- oder Luftfiltern für den Automobilbereich und eignet sich zudem für den Bau von Reinraumfiltern.
Klebstoffe für Trinkwasserfilter
Weitere Innovationen für die Branche sind die neuen Loctite UK 178 und Loctite EA 1623986 die beide eine Zulassung für die Verwendung in Trinkwasserfiltern haben. Während der Loctite UK 178 beim Verkleben der Filtermembranen Anwendung findet wird Loctite EA 1623986 für das Herstellen von Filtergehäusen benutzt. Diese bestehen aus gewickeltem und verklebtem Glasgarn.
Einsatzgebiete sind beispielsweise große Seewasserentsalzungsanlagen, da die Klebstoffe aufgrund ihrer Salzwasserbeständigkeit ideal für den Reverse-Osmose-Prozess sind. Zudem sind sie besonders langlebig – ein wichtiges Kriterium beim Bau der großen und teuren Seewasserentsalzungsanlagen. Die Klebstoffe eignen sich für die Reinigung der Anlagen mit Natriumhydroxid oder Natriumhypochlorit. Sie sind einsetzbar bei Temperaturen bis 40 °C und erfüllen sowohl die Deutsche Kaltwassertrinkwasser-Norm als auch die US-Norm NSF 61.
Loctite EA 3316 ist sogar einsetzbar bis 80 °C und kann daher auch bei der Herstellung von Filtern genutzt werden, die im Molkerei-Bereich Anwendung finden, wo die Reinigungsprozesse bei höheren Temperaturen stattfinden. (bm)
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