Produktdesign Klang und Design in perfekter Harmonie: CAID-Software in der Entwicklung elektronischer Instrumente
Der Markt im Bereich hochwertiger Musikinstrumente ist von jeher hart umkämpft. Um hier konstant auf hohem Niveau zu agieren, setzt Korg in Italien auf modernste Entwicklungswerkzeuge und einen maximalen Innovationsspielraum durch den Einsatz von CAID (Computer Aided Industry Design).
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Seit dem Einzug der Elektronik in den siebziger Jahren hat sich ein grundlegender Wandel vollzogen, und in diesem neuen Zweig hat sich die Qualität der Instrumente kontinuierlich verbessert. Wer in dieser Branche nicht sang- und klanglos untergehen will, muss den anspruchsvollen Kunden von heute stets gerecht werden.
Diese erwarten nicht nur eine ausgezeichnete Klangqualität, sondern auch in punkto Optik ein Instrument, das als Designobjekt einen gewissen Lebensstil repräsentiert. Um hier konstant auf hohem Niveau zu agieren, setzt Korg in Italien auf modernste Entwicklungswerkzeuge und einen maximalen Innovationsspielraum durch den Einsatz von CAID (Computer Aided Industry Design).
Perfekter Mix aus Kreativität, Schnelligkeit und Passgenauigkeit
Korg Italien wurde 1995 als Tochtergesellschaft der japanischen Korg Corporation gegründet. Mit Osimo wurde als Sitz der italienischen Niederlassung ein Ort gewählt, in dessen Region die Herstellung elektronischer Instrumente eine sehr lange Tradition hat. Wo einst die berühmte Konsolenorgel, ein Vorläufer des heutigen digitalen Keyboards entstand, sollten nun vornehmlich elektronische Musikinstrumente und vor allem High-End Klaviere und Keyboards entwickelt und produziert werden.
Korg Italien operiert in Osimo als unabhängige Tochtergesellschaft unter dem Markennamen Korg und hat eine eigene Abteilung für Forschung und Entwicklung. Die italienische Niederlassung ist nicht nur für die Klangqualität der Instrumente verantwortlich, sondern berücksichtigt alle Aspekte der Instrumentenneuentwicklung, wie Design, Mechanik, Hardware, Konstruktion und Fertigung.
Der Schlüssel zum Erfolg im Herstellungsprozess bei Korg ist ein perfekter Mix aus Kreativität, Schnelligkeit, Passgenauigkeit der einzelnen Komponenten und Kostenoptimierung.
Vom Design bis zum Instrument
Der Musikinstrumente-Hersteller arbeitet bei der Entwicklung neuer Instrumente oft mit bereits bestehenden Komponenten, die passgenau in ein neues Design eingefügt werden müssen. So kommt es innerhalb des Entwicklungsprozesses häufig zu Modifikationen des Industriedesigns, z. B. wenn eine zu verwendende elektronische Komponente eine andere Größe oder Form hat als im ursprünglichen Design vorgesehen.
Werden Designänderungen zu einem relativ späten Zeitpunkt in der Entwicklung eingefügt, kann dies beträchtliche Kosten verursachen, da ggf. neue Prototypen gebaut und getestet werden müssen. Je größer eine Designänderung ausfällt und je später sie im Entwicklungsprozess auftritt, umso komplizierter und kostenintensiver werden die Iterationsschleifen.
„Wenn ein erstes Design fertig gestellt wurde, müssen wir es oft mehrfach modifizieren, um Änderungen an internen Komponenten zu berücksichtigen, z. B. wenn eine vorgesehene Tastatur größer als zunächst geplant ist”, erklärt Paolo Capeci, Head of Design, Korg Italien. „Oft können wir es uns nicht leisten dann noch das komplette Originaldesign zu verändern.” (Mehr zum Einsatz der CAID-Software lesen sie auf der nächsten Seite)
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