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Elektromechanische oder berührungslose Variante
Zur Umsetzung der Knüppelauslenkung in analoge elektrische Signale werden elektromechanische (Potentiometer) oder berührungslose Sensoren (Hall-Effekt- oder induktive Sensoren) verwendet. In Einzelfällen werden optoelektronische Impulsgeber mit einem Zählimpuls Ausgang eingesetzt. Zudem können die Geräte mit verschiedenen integrierten digitalen Schnittstellen wie USB oder CAN Bus ausgestattet sein. Welcher Sensortyp mit welchen Applikationsanforderungen zusammenpasst ermitteln die Bedarfsträger und die Anbieter im Dialog.
Manche Applikationen erfordern keine analogen, zur Auslenkung des Knüppels lineare Signale, sondern nur eine einfache schaltende Funktion. Die Bezeichnung dafür ist ‚Switchstick‘. Industrielle Mikroschalter erzeugen über eine mechanische Ankoppelung an die Drehachsen des Joysticks Schaltsignale.
Die Qual der Wahl
Joysticks sind als Ready-to-use-Standardversionen weit verbreitet. Die meisten Distributoren von Bauelementen bieten eine breite Palette an anwendungsbereiten Modellen. Für Integratoren in der Automation ist eine eingehende Beratung empfohlen; zu komplex sind die verschiedenen Features und deren Zusammenwirkung bei Joysticks. Anbieter und Fachunternehmen wie Megatron oder GETT bieten neben Fertigprodukten und einer intensiven Beratung auch kundenspezifische Anpassungen. So lassen sich vollkommen individualisierte Joysticks konzipieren und fertigen.
Tabelle 1 in der Bildergalerie vermittelt einen Überblick über die Basiskriterien bei der Auswahl eines Joysticks.
Der Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Megatron Elektronik.
* André Zeidler ist Leiter Produktmarketing bei GETT Gerätetechnik in Treuen.
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