Studie Deutsche Sicherheitsteams sind bei der Cybersicherheit überfordert

Quelle: Armis 1 min Lesedauer

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Befragt wurden IT-Sicherheits- und IT-Entscheidungsträger. Besonders ein fehlender Überblick über verbundene Assets gilt als kritische Sicherheitslücke.

Angesichts der wachsenden Cyber-Bedrohungen sind deutsche Unternehmen zunehmend besorgt über ihre Präventionsstrategie und Sicherheitslage. (Bild:  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Angesichts der wachsenden Cyber-Bedrohungen sind deutsche Unternehmen zunehmend besorgt über ihre Präventionsstrategie und Sicherheitslage.
(Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Eine Studie des Unternehmens Armis hat gezeigt, dass 66 Prozent der deutschen Unternehmen über die mit ihrem Netzwerk verbundenen Assets keine Kontrolle haben. Laut einer Mitteilung kann dies kritische Sicherheitslücken zur Folge haben. 38 Prozent der Befragten gaben sogar an, mit der Auswertung der Threat-Intelligence-Daten überfordert zu sein.

Demnach sind an einem durchschnittlichen Arbeitstag etwa 47.000 physische und virtuelle Assets mit einem Unternehmensnetzwerken verbunden. Jedoch haben nur 29 Prozent der befragten Unternehmen eine vollständige Sichtbarkeit über diese Assets. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland damit auf dem letzten Platz, so die Studie. 91 Prozent der Befragten sagen, dass Verbesserungen bei der kontextbasierten Sichtbarkeit der Assets in ihrer Organisation erforderlich sind.

Deutschland ist weit abgeschlagen

Auch bei der Einführung von Zero Trust ist Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern weit abgeschlagen. So meldeten nur sechs Prozent der deutschen Unternehmen eine vollständige Implementierung und Nutzung eines Zero-Trust-Modells. Der globale Durchschnitt liegt bei 25 Prozent, heißt es weiter.

Gleichzeitig steigen die Gefahren durch Cyberkriminalität. 63 Prozent der Befragten gaben an, in den ersten drei Monaten 2023 mehr Bedrohungsaktivitäten erlebt zu haben als in den letzten drei Monaten 2022. 49 Prozent sagten, dass sie in den vergangenen 12 Monaten Opfer eines Cyberangriffes wurden, wobei 41 Prozent der betroffenen Unternehmen mit Betriebsunterbrechungen, finanziellen Verlusten und gestohlenen Daten zu kämpfen hatten.

Der gesamte Forschungsbericht ist auf der Website von Amris erhältlich.

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