04.03.2026
Upgrade für die Kleinsten: Neue kapazitive Sensoren in M8 von IPF
Die kapazitiven Sensoren in Bauform M8 x1 von IPF erhalten ein Upgrade und können in ihrer jüngsten Ausbaustufe vor allem durch deutlich höhere Schaltabstände punkten.
Zukünftig werden alle neuen Geräte in M8 in einer einheitlichen Gehäuselänge von 49mm erhältlich sein (42mm, 54mm und 60mm). Hierdurch erhalten die kapazitiven Sensoren mit Kabelanschluss (KB080500 - bündig einbaubar, KN080500 - nicht-bündig einbaubar) und die Sensoren mit Steckanschluss (KB080570 – bündig einbaubar, KN080570 – nicht bündig einbaubar) die gleiche Bauform, was sich auch auf die Gewindelänge auswirkt (identisch bei Geräten mit Kabel- bzw. Steckanschluss).
Besonders hervorzuheben sind die im Vergleich zu den bislang verfügbaren Geräten höheren Schaltabstände. So haben die bündig einbaubaren Varianten (KB080500, KB080570) jetzt einen Nennschaltabstand von 3mm, der somit doppelt so groß ist wie bei den Vorgängern. Der Nennschaltabstand der nicht-bündig einbaubaren Sensoren (KN080500, KN080570) konnte von 3mm auf 4mm erhöht werden. Somit eröffnen sich für diese kapazitiven Sensoren neue Einsatzpotenziale, da nun bspw. bei einer Füllstandkontrolle die Rohr- bzw. Behälterwandungen etwa aus Glas, Kunststoff oder GFK dicker sein können, vorausgesetzt das Medium im Behälter hat im Vergleich zur Wandung ein besseres Ansprechverhalten. Auch die Verschmutzungskompensation lässt sich aufgrund der höheren Schaltabstände durch eine Reduzierung der Sensor-Ansprechempfindlichkeit entscheidend verbessern.
Hinzu kommt, dass die Schaltausgänge der neuen kapazitiven Sensoren nun als Gegentaktstufe ausgeführt sind. Bei Anschluss an eine PNP-Steuerung arbeiten sie als Schließer (NO), an einer NPN-Steuerung als Öffner (NC).