Sensorik

Intelligente Füllstandskontrolle reduziert Instandhaltungsaufwand

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Gerätekombination mit Messumformer

Die Füllstandsüberwachung für die Kalkmilchaufbereitung wird ergänzt durch den Messumformer BA960900. Die Auswerteschaltung des digitalen Anzeigegerätes erfasst das anliegende elektrische Normsignal (0 V bis 10 V/4 mA bis 20 mA), passt es gemäß den programmierten Einstellungen an und überträgt es galvanisch getrennt auf das Ausgangssignal.

„Vor allem die problemlose Integration des Gesamtsystems hat uns überzeugt, denn andere Gerätekombinationen, die wir anfänglich ebenfalls in Betracht zogen, ließen sich nicht so einfach in den bereits vorhandenen Stromkreis der Neutralisation einbinden bzw. verfügten erst gar nicht über einen entsprechenden Messumformer“, meint der Betriebselektriker und erklärt prägnant die Funktionsweise der Lösung: „Der Messumformer verarbeitet die für Maximal- und Minimalwerte voreingestellten Stromsignale der Füllstandssonde und gibt bei Erreichen dieser Werte über seine Relaisausgänge die entsprechenden Signale an die Steuerung der Neutralisation.“

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Verarbeitung von bis zu vier Signalen

Dem Eingangssignal des Füllstandssensors können am Messumformer bis zu vier frei programmierbare Relaisschaltpunkte zugewiesen werden. Hat der Behälter der Kalkmilchaufbereitung bspw. sein Füllstandsminimum erreicht, wird über ein entsprechendes Schaltsignal an die Anlagensteuerung die automatische Anmischung neuer Kalkmilch initiiert, wobei dieser Prozess bzw. die Zugabe der korrekten Menge an Wasser ebenfalls vom Sensor überwacht wird. Darüber hinaus kontrolliert die Sonde als Überlaufschutz das Füllstandsmaximum der Kalkmilch und fungiert als Trockenlaufschutz für die Pumpen, die sich im Behälter der Kalkmilchaufbereitung befinden.

„Montieren, verdrahten, Werte parametrieren, fertigt“, so beschreibt Kai Ball die einfache Installation der Lösung von IPF Electronic: „Die Füllstandskontrolle konnten wir binnen kürzester Zeit und ohne nennenswerte Unterbrechungen der Prozessabläufe in der Neutralisation in Betrieb nehmen. Größere Kalkablagerungen, die uns früher an den Schwimmerschaltern erhebliche Probleme bereiteten, haben wir bislang an der Stabsonde nicht bemerkt. Die Instandhaltungseinsätze an der Kalkmilchaufbereitung werden sich daher nach meiner Einschätzung auf Dauer wohl reduzieren.“ (jv)

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